Zypresse (בְּרוֹשׁ מָצוּי)
Cupressus sempervirens
Die Suche nach der Zypresse! Wie geht es weiter?
Wir reisen an die Mittelmeerküste südlich von Haifa. Es ist die wunderschöne Umgebung am Berg Karmel. Zum Süden und zum Westen hin, in Richtung des Meeres und der Küstenebene fällt das Gelände sanft ab. Es gibt eine Reihe von Tälern. Quellen entspringen und fließen den Berg hinab. In diesem bewaldeten Gebirgszug finden wir auch die unverkennbare Zypresse (in ihrer Wildform). Bei Ausgrabungen in der en-Wad Höhle am Berg Karmel wurde Kohle gefunden – mit Fossilien der Zypresse (Cupressus sempervirens)1.
Wie lassen sich Zypressen beschreiben?
Zypressen wachsen wie Säulen in die Höhe und zeigen himmelwärts. Aber nicht nur ihre Form, sondern auch ihre majestätische Größe ist beeindruckend.
Welches Verbreitungsgebiet hat die Zypresse?
Zypressen sind typische Vertreter der Mittelmeerflora. Schon früher in biblischer Zeit säumten Zypressen-alleen alte Straßen. An historischen Gebäuden können wir oft großen Zypressen begegnen. Wie Zeugen längt vergangener Zeiten scheinen sie auf Ereignisse zu deuten, die schon lange zurück liegen. Auf eine Zeit, als die alten Römer über das gesamte Mittelmeergebiet regierten. Auf eine Zeit, in der die alten Straßen und Häfen belebt waren, wo alte Wägen und Schiffe hin- und herfuhren. Und noch weiter zurück auf eine Zeit, in der sich die gesamte biblische Geschichte ereignet hat.
Die Zypresse und die Bibel
Die Geschöpfe weisen auf einen Schöpfer
Du, der Quellen entsendet in die Täler: Zwischen den Bergen fließen sie dahin; sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst; an ihnen wohnen die Vögel des Himmels; zwischen den Zweigen hervor lassen sie ihre Stimme erschallen. Du, der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern; von der Frucht deiner Werke wird die Erde gesättigt. Das Gras hervorsprossen lässt für das Vieh, und Kraut zum Dienst der Menschen, um Brot hervorzubringen aus der Erde, und damit Wein das Herz des Menschen erfreut; um das Angesicht glänzen zu lassen von Öl, und damit Brot das Herz des Menschen stärkt. Es werden gesättigt die Bäume des HERRN, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat, worin die Vögel nisten; der Storch –
Zypressen sind sein Haus. (Ps104, 10-17)
Das Wasser aus den Quellen und aus den Obergemächern hat ein Ziel: es tränkt die Berge und die Tiere des Feldes. Auch das Gras und das Kraut haben ein Ziel: es macht das Vieh satt und dient den Menschen, der Brot und Wein daraus machen kann. Die Zeder und die Zypresse werden gesättigt. Auch das hat ein Ziel: die Bäume sind Lebensraum für Tiere und damit Teil eines funktionierenden Ökosystems. Unübersehbar ist die Zielorientierung in der Natur. Der Psalmist zieht die einzig richtige Schlussfolgerung: Der Schöpfer hat all seine Werke wunderbar erdacht: Preise den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß (Ps 104,1a).
Das, was in der Natur vorgeht, verbindet der Psalmist mit Gott, dem Schöpfer. Er sieht im Alltag hinter all diesen Vorgängen in der Natur die starke, lenkende Hand Gottes. Er erkennt Sinn und Zweck dahinter, er begreift das Ziel, das sich Gott selbst dabei ausgedacht hat.
Was für eine Weisheit! Die Bäume des Herrn werden gesättigt: hier in der Beschreibung sind es die mächtige Zeder und die majestätische Zypresse. Stellen wir uns vor, wir wären Ingenieure und müssten nachbauen oder sogar selbst konstruieren, was in diesen großen Bäumen abläuft. Wir bräuchten zuerst unsere Baumaterialien und natürlich auch das Wasser und die Nährstoffe. Es ist nicht selbstverständlich, dass Wasser und die anderen Moleküle genau die Eigenschaften haben, die sie haben: allein das Wasser hat viele außergewöhnliche Eigenschaften. Der Baum stellt seine Baustoffe selber her und baut diese nach einem konkreten Plan in den Baum ein: Wurzelhaare, Leitbündel, Markstrahlen, Blätter, Blattoberfläche mit Verdunstungsschutz (usw…) -alle Strukturen haben ein Ziel. Das lebenswichtige Wasser gelangt nach oben zu den Blättern.
Die Geschöpfe weisen auf einen Schöpfer hin. Aber, die Schöpfung, die einst sehr gut war, ist gefallen.
Auch das weiß der Psalmist. Bei all diesen Wundern in der Schöpfung ist sich der Psalmist bewusst, dass es Gottlosigkeit gibt auf der Erde. Er kennt den Weg und das Ende der Gottlosen. Sein Wunsch ist es aber, dass sein Sinnen für Gott, den HERRN angenehm ist.
Der Psalmist schließt mit einem Lobgesang:
Preise den HERRN meine Seele! Lobt den HERRN!
(1) Auf der Suche nach der Aleppokiefer. Welchen Weg nehmen wir?
Der Weg führt uns an die Karmelhänge. Dort stossen wir auf diese harzreichen Bäume, auf die Aleppokiefer! Baumharz lässt sich gut zum Verpichen von Schiffen verwenden. Auch Noah wird für den Bau seiner Arche vor der großen Flutkatastrophe Harz verwendet haben. In dem Zusammenhang ist folgende Frage interessant:
(2) Welche Auswirkungen müsste eine Flut von dem Ausmaß gehabt haben, wie uns die Bibel berichtet?
Eine weltweite Flutkatastrophe würde das Angesicht der Erde grundlegend verändert haben. Berge würden abgetragen werden und riesige Sedimentschichten würden aufgeschichtet werden. Die Wasserströmungen würden Millionen von toten Pflanzen und Tieren verschütten. Beim Rückzug der Wasserfluten müssten Canyons entstehen, so wie wir sie beim Ausbruch von Mt. St. Helens beobachten konnten, nur in viel größeren Dimensionen. Die Flutkatastrophe würde Baum-stämme entwurzeln, so dass auch Stämme senkrecht zu den Schichten stehen würden. Wir würden Fossilien finden, die sehr gut erhalten sind, weil in dieser Flutkatastrophe die Sedimente die Lebewesen sehr schnell bedeckt haben. Wir würden lebende Fossilien finden, …).
(3) Welche Spuren einer großen Flut können wir finden? Wir sehen auf der Erde genau die oben beschriebenen Spuren einer weltweiten Flutkatastrophe!
5. Harz und die Bibel
(Ein Rettungsort in der großen Flut)
Mache dir eine Arche aus Gopherholz, mit Kammern sollst du die Arche machen und sie von innen und von außen mit Harz (hebr.: kopher) verpichen. (1Mo 6, 14)
Noah war ein Prophet. Er hat die Stimme Gottes gehört. Mit Gottes Stimme war er vertraut. Sie war ihm bekannt. Schließlich ist ihm klar geworden: Jetzt spricht Gott, der Allmächtige zu mir und ich muss ihm gehorchen. Also nahme er Gopherholz und baute mit seiner Familie die Arche genau nach dem Plan, den er von Gott bekommen hat. Damit die Arche dicht wurde, verpichte er sie. Noah warnte auch seine Mitmenschen vor der großen Flut, die über die Erde kommen sollte. Wie haben die Menschen auf die Warnungen Noahs reagiert? Wir wissen, dass sie nicht mit in die Arche eingestiegen sind. Sie haben über Noah gespottet. Sie machten weiter wie bisher mit ihrem alten Leben. Sie dachten sich: so eine Flutkatastrophe, von der dieser Noah erzählt wird nie kommen. Aber die große Flut ist doch gekommen und hat den Menschen den Tod gebracht!
Welche Bedeutung hat die biblische Flutkatastrophe für uns heute? Der Tod der Menschen in der Flut und die Rettung der Familie Noahs offenbart uns Gottes Wesen: seine Gerechtigkeit, aber auch seine Gnade! Der Apostel Petrus überträgt den Bericht über Noahs Flut auf eine geistliche Ebene1. Der Apostel Petrus weist uns den Weg zum Evangelium. Was sind die Verbindungslinien zwischen der Arche in der Flut und dem Evangelium?
Noah hat den Menschen eine Botschaft von Gott verkündet. Das Ergebnis war der Spott der Menschen. Auch das Evangelium ist die rettende Botschaft, die von Gott kommt. Wenn das Evangelium verkündet wird, ist auch Spott (oder Schlimmeres) eine häufige Reaktion der Menschen. Die Rebellion der Menschen hat den Tod zur Folge gehabt. Die Menschen starben in den Wasserfluten. Auch der natürliche Mensch lebt in Rebellion mit Gott. Er lebt getrennt von Gott. Wenn er nicht umkehrt zu Gott, dann wird das Folgen in alle Ewigkeit haben:
nach dem leiblichen Tod wird die Trennung mit Gott,
die jetzt schon da ist, im Gericht Gottes auf ewig besiegelt sein! Die Bibel spricht hier von dem zweiten Tod.
Gott hat dem Noah offenbart, dass er in der Arche sicher sein würde vor der Flut, die über die ganze Erde kommen sollte. Das Wort für Harz zum Verpichen meint eigentlich Lösegeld bzw. Sühnung! Auf der geistlichen Ebene übertragen bedeutet das: Gott hat den Menschen offenbart, dass Versöhnung mit ihm möglich ist, dass es einen Rettungsort gibt, in dem die Menschen sich geborgen wissen dürfen. In diesem Rettungsort würden die Menschen sicher sein vor dem zweiten Tod. Durch Jesu Tod und Auferstehung gibt es diesen Rettungsort in dem Herrn Jesus Christus! Die Arche hatte eine Tür, durch die Noah und seine Familie ins Innere der Arche gingen. Der Herr Jesus Christus ist die Tür, die zum Leben führt. Durch ihn ist ewiges Leben in Gemeinschaft mit ihm möglich.
Zypressen sind sein Haus. (Ps104, 10-17)
Das Wasser aus den Quellen und aus den Obergemächern hat ein Ziel: es tränkt die Berge und die Tiere des Feldes. Auch das Gras und das Kraut haben ein Ziel: es macht das Vieh satt und dient den Menschen, der Brot und Wein daraus machen kann. Die Zeder und die Zypresse werden gesättigt. Auch das hat ein Ziel: die Bäume sind Lebensraum für Tiere und damit Teil eines funktionierenden Ökosystems. Unübersehbar ist die Zielorientierung in der Natur. Der Psalmist zieht die einzig richtige Schlussfolgerung: Der Schöpfer hat all seine Werke wunderbar erdacht: Preise den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß (Ps 104,1a).
Das, was in der Natur vorgeht, verbindet der Psalmist mit Gott, dem Schöpfer. Er sieht im Alltag hinter all diesen Vorgängen in der Natur die starke, lenkende Hand Gottes. Er erkennt Sinn und Zweck dahinter, er begreift das Ziel, das sich Gott selbst dabei ausgedacht hat.
Was für eine Weisheit! Die Bäume des Herrn werden gesättigt: hier in der Beschreibung sind es die mächtige Zeder und die majestätische Zypresse. Stellen wir uns vor, wir wären Ingenieure und müssten nachbauen oder sogar selbst konstruieren, was in diesen großen Bäumen abläuft. Wir bräuchten zuerst unsere Baumaterialien und natürlich auch das Wasser und die Nährstoffe. Es ist nicht selbstverständlich, dass Wasser und die anderen Moleküle genau die Eigenschaften haben, die sie haben: allein das Wasser hat viele außergewöhnliche Eigenschaften. Der Baum stellt seine Baustoffe selber her und baut diese nach einem konkreten Plan in den Baum ein: Wurzelhaare, Leitbündel, Markstrahlen, Blätter, Blattoberfläche mit Verdunstungsschutz (usw…) -alle Strukturen haben ein Ziel. Das lebenswichtige Wasser gelangt nach oben zu den Blättern.
Die Geschöpfe weisen auf einen Schöpfer hin. Aber, die Schöpfung, die einst sehr gut war, ist gefallen.
Auch das weiß der Psalmist. Bei all diesen Wundern in der Schöpfung ist sich der Psalmist bewusst, dass es Gottlosigkeit gibt auf der Erde. Er kennt den Weg und das Ende der Gottlosen. Sein Wunsch ist es aber, dass sein Sinnen für Gott, den HERRN angenehm ist.
Der Psalmist schließt mit einem Lobgesang:
Preise den HERRN meine Seele! Lobt den HERRN!
(1) Auf der Suche nach der Aleppokiefer. Welchen Weg nehmen wir?
Der Weg führt uns an die Karmelhänge. Dort stossen wir auf diese harzreichen Bäume, auf die Aleppokiefer! Baumharz lässt sich gut zum Verpichen von Schiffen verwenden. Auch Noah wird für den Bau seiner Arche vor der großen Flutkatastrophe Harz verwendet haben. In dem Zusammenhang ist folgende Frage interessant:
(2) Welche Auswirkungen müsste eine Flut von dem Ausmaß gehabt haben, wie uns die Bibel berichtet?
Eine weltweite Flutkatastrophe würde das Angesicht der Erde grundlegend verändert haben. Berge würden abgetragen werden und riesige Sedimentschichten würden aufgeschichtet werden. Die Wasserströmungen würden Millionen von toten Pflanzen und Tieren verschütten. Beim Rückzug der Wasserfluten müssten Canyons entstehen, so wie wir sie beim Ausbruch von Mt. St. Helens beobachten konnten, nur in viel größeren Dimensionen. Die Flutkatastrophe würde Baum-stämme entwurzeln, so dass auch Stämme senkrecht zu den Schichten stehen würden. Wir würden Fossilien finden, die sehr gut erhalten sind, weil in dieser Flutkatastrophe die Sedimente die Lebewesen sehr schnell bedeckt haben. Wir würden lebende Fossilien finden, …).
(3) Welche Spuren einer großen Flut können wir finden? Wir sehen auf der Erde genau die oben beschriebenen Spuren einer weltweiten Flutkatastrophe!
5. Harz und die Bibel
(Ein Rettungsort in der großen Flut)
Mache dir eine Arche aus Gopherholz, mit Kammern sollst du die Arche machen und sie von innen und von außen mit Harz (hebr.: kopher) verpichen. (1Mo 6, 14)
Noah war ein Prophet. Er hat die Stimme Gottes gehört. Mit Gottes Stimme war er vertraut. Sie war ihm bekannt. Schließlich ist ihm klar geworden: Jetzt spricht Gott, der Allmächtige zu mir und ich muss ihm gehorchen. Also nahme er Gopherholz und baute mit seiner Familie die Arche genau nach dem Plan, den er von Gott bekommen hat. Damit die Arche dicht wurde, verpichte er sie. Noah warnte auch seine Mitmenschen vor der großen Flut, die über die Erde kommen sollte. Wie haben die Menschen auf die Warnungen Noahs reagiert? Wir wissen, dass sie nicht mit in die Arche eingestiegen sind. Sie haben über Noah gespottet. Sie machten weiter wie bisher mit ihrem alten Leben. Sie dachten sich: so eine Flutkatastrophe, von der dieser Noah erzählt wird nie kommen. Aber die große Flut ist doch gekommen und hat den Menschen den Tod gebracht!
Welche Bedeutung hat die biblische Flutkatastrophe für uns heute? Der Tod der Menschen in der Flut und die Rettung der Familie Noahs offenbart uns Gottes Wesen: seine Gerechtigkeit, aber auch seine Gnade! Der Apostel Petrus überträgt den Bericht über Noahs Flut auf eine geistliche Ebene1. Der Apostel Petrus weist uns den Weg zum Evangelium. Was sind die Verbindungslinien zwischen der Arche in der Flut und dem Evangelium?
Noah hat den Menschen eine Botschaft von Gott verkündet. Das Ergebnis war der Spott der Menschen. Auch das Evangelium ist die rettende Botschaft, die von Gott kommt. Wenn das Evangelium verkündet wird, ist auch Spott (oder Schlimmeres) eine häufige Reaktion der Menschen. Die Rebellion der Menschen hat den Tod zur Folge gehabt. Die Menschen starben in den Wasserfluten. Auch der natürliche Mensch lebt in Rebellion mit Gott. Er lebt getrennt von Gott. Wenn er nicht umkehrt zu Gott, dann wird das Folgen in alle Ewigkeit haben:
nach dem leiblichen Tod wird die Trennung mit Gott,
die jetzt schon da ist, im Gericht Gottes auf ewig besiegelt sein! Die Bibel spricht hier von dem zweiten Tod.
Gott hat dem Noah offenbart, dass er in der Arche sicher sein würde vor der Flut, die über die ganze Erde kommen sollte. Das Wort für Harz zum Verpichen meint eigentlich Lösegeld bzw. Sühnung! Auf der geistlichen Ebene übertragen bedeutet das: Gott hat den Menschen offenbart, dass Versöhnung mit ihm möglich ist, dass es einen Rettungsort gibt, in dem die Menschen sich geborgen wissen dürfen. In diesem Rettungsort würden die Menschen sicher sein vor dem zweiten Tod. Durch Jesu Tod und Auferstehung gibt es diesen Rettungsort in dem Herrn Jesus Christus! Die Arche hatte eine Tür, durch die Noah und seine Familie ins Innere der Arche gingen. Der Herr Jesus Christus ist die Tür, die zum Leben führt. Durch ihn ist ewiges Leben in Gemeinschaft mit ihm möglich.