Phönizischer Wacholder (עַרְעָר אָדֹם)
Juniperus turbinata
Auf der Suche nach dem Phönizischen Wacholder: Was ist unsere nächste Station?
Unsere nächste Station ist der rote Sandstein Edoms im heutigen Jordanien. Das Gebiet Edom liegt südöstlich vom Toten Meer. Der P. Wacholder war wahrscheinlich einst verstreut im Gegiet des Negev anzutreffen. Heute gibt es hier diese Bäume in Israel nicht mehr. Sie haben nicht überlebt.
Woher kommt der Name des Gebiets Edom?
Edom bedeutet rot und passt zu den charakteristischen roten Felsen in diesem Gebiet. Aber die rote Farbe bezieht sich auch auf Jakobs Sohn Esau. Bei seiner Geburt kam er rötlich heraus. Später gab er sein Erstgeburtsrecht leichtfertig für ein rotes Linsengericht her. Als er vom „Roten“ gegessen hatte, gab man ihm den Namen Edom. Die Heimat von Esau und seiner Nachkommen sollte außerdem das rote Bergland Edoms werden. Schon Isaak hatte ihm das vorhergesagt: Siehe, fern von der Fettigkeit der Erde wird dein Wohnsitz sein und ohne den Tau des Himmels von oben her.
Wie sieht der Phönizische Wacholder aus?
Der Phönizische Wacholder wird 8 m hoch und kann sehr alt werden. Der dicke Stamm hat zahlreiche Zweige, die kleine schuppenartige, ledrige Blättchen tragen.
Wacholder und die Bibel
Gottesweisheit oder Menschenweisheit
So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz von dem HERRN weicht! Und er wird sein wie ein kahler Strauch in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt; und an dürren Orten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen und unbewohnten Land.
Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. (Jer17, 5-8)
Was ist das für ein Gegensatz! Da steht einmal ein kahler Strauch an einem dürren Ort. Er kämpft noch ums Überleben. Aber die Bedingungen sind zu hart, sie sind zu extrem. Es ist ein Anblick der Trostlosigkeit und des Fluches. Der Baum ist fast schon lebendig tot. Er wird bald ganz abgestorben sein. Auf der anderen Seite steht ein Baum mit saftig grünen Blättern. Er braucht die Dürre nicht zu fürchten. Er wächst nämlich am Wasser. Seine Wurzeln reichen bis an das lebensspende Wasser. Für was stehen die beiden Bäume? Der erste Baum steht für denjenigen, der auf Menschen vertraut. Er ist damit vom Herrn gewichen. Er will sich nach der Weisheit richten, die von Menschen kommt und nicht von Gott. Wird dieser Mensch dadurch gesegnet werden? Der Text gibt uns als Antwort ein klares Nein. Im Gegenteil, der Text spricht von einem Fluch, der auf den Menschen kommt. Gesegnet wird aber der sein, der auf den Herrn vertraut, der nicht auf Menschen vertraut, sondern auf Gott; der sich nicht nach Menschenweisheit richtet, sondern nach Gottesweisheit. Was ist Gottes Weisheit? – Gott hat sich den Menschen in der Heiligen Schrift, der Bibel offenbart. Durch die Bibel redet Gott auch heute noch zu uns Menschen. Die Bibel ist das lebendige Wort Gottes: es ist wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Das Wort Gottes ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes belehrt und überführt Gottes Wort den Menschen, es weist ihn zurecht und unterweist ihn in der Gerechtigkeit. Obwohl die Bibel nach wie vor das Buch mit der höchsten Auflage ist, wird von vielen die Autorität der Bibel abgestritten oder relativiert. Wir leben in einer Gesellschaft mit einer Weltsicht, die völlig anders ist als die biblische Weltsicht. Der Glaube an einen real handelnden Gott, der eingreifen kann in unser Leben wird von vielen abgetan. Schon, wenn es um den Ursprung des Lebens geht, scheiden sich beide Weltsichten voneinander. Der Glaube an einen Schöpfergott, der im Anfang planvoll Himmel und Erde und was darauf ist, geschaffen hat, wird ersetzt durch einen Glauben an zufällige Prozesse. Die biblische Weltsicht wird immer mehr angefochten.
Als der Herr Jesus zu seinen Jüngern sprach: Wollt ihr etwa auch weggehen? antwortete Petrus ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.
(1) Auf der Suche nach Schilf: Wohin reisen wir?
Wir reisen weiter zum Ufer vom See Genezareth gibt es Schilfgürtel. Auch im Nildelta wachsen ausgedehnte Schilfbestände. So ist im 2. Buch Mose vom Schilfmeer die Rede: Natürlich war den Menschen auch früher die Schilfpflanze bekannt. Schilfbestände an Gewässern gehörten zum vertrauten Anblick.
(2) Wie wächst Schilf?
Schilf wächst auf feuchter Erde oder am Ufer von Gewässern und breitet sich dort aus. Die Sprossachsen kriechen praktisch unterirdisch entlang. Immer wieder wachsen dann die Schilfhalme nach oben. So entstehen ganze Schilfbestände. Ein Schilfgürtel ist ein Lebens-raum für viele verschiedene Tiere.
(3) Wie wird Schilf verwendet?
Schilf wird in manchen Regionen zum Dachdecken verwendet. Als Sichtschutz im Garten sind Schilf-rohrmatten immer noch recht verbreitet. Auch zu Bodenmatten lässt sich Schilf verarbeiten. In der Nähe von Jericho wurden Schilfmatten gefunden, die vermutlich 5000 Jahre alt sind.
8. Der Schilf und die Bibel
(Gottes Eingreifen)
Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästchen von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind hinein und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes. (2 Mo2,3)
Das Leben des kleinen Moses begann mit einer ungewöhnlichen Reise: im Schilf auf dem Nil in einem Schilfkorb! Dort war er sicher vor dem Kindermord, den der Pharao angeordnet hat: alle neugeborenen Söhne sollten in den Nil geworfen werden. Mose wurde von der Tochter des Pharaos aus dem Wasser geholt und er wuchs am Königshof auf. Später, als alter Mann sollte er als Prophet das wundersame Eingreifen Gottes erleben. Der HERR beauftragte Mose, das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten herauszuführen. So führte Mose das Volk heraus aus Ägypten. Aber es dauerte nicht lange, da folgten ihnen ägyptische Streitwagen. Mose und das Volk waren auf der Flucht. Bald lag vor ihnen das Schilfmeer, hinter ihnen kamen die ägyptischen Streitwägen näher.
Nun war Mose wieder vor dem Schilf und wieder in Lebensgefahr. Er und das ganze Volk Israel mit ihm.
Aber der HERR schenkte auch hier eine wundersame Rettung:
Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Rede zu den Kindern Israel, dass sie aufbrechen.
Und du, erhebe deinen Stab und strecke deine Hand aus über das Meer und spalte es, dass die Kinder Israel mitten in das Meer hineingehen auf dem Trockenen. Und ich, siehe, ich will das Herz der Ägypter verhärten, und sie werden hinter ihnen herkommen; und ich will mich verherrlichen an dem Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht, an seinen Wagen und an seinen Reitern. Und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich mich verherrlicht habe an dem Pharao, an seinen Wagen und an seinen Reitern. Und der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, brach auf und trat hinter sie; und die Wolkensäule brach auf von vorn und stellte sich hinter sie. Und sie kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels, und sie wurde dort Wolke und Finsternis und erleuchtete hier die Nacht; und so näherte jenes sich diesem die ganze Nacht nicht. Und Mose streckte seine Hand aus über das Meer, und der HERR trieb das Meer durch einen starken Ostwind weg, die ganze Nacht, und machte das Meer trocken, und die Wasser wurden gespalten. Und die Kinder Israel gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die Ägypter jagten ihnen nach und kamen hinter ihnen her, alle Pferde des Pharaos, seine Wagen und seine Reiter, mitten ins Meer. Und es geschah in der Morgenwache, da schaute der HERR in der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter. Und er stieß die Räder von seinen Wagen und ließ es fahren mit Mühe. Und die Ägypter sprachen: Lasst uns vor Israel fliehen, denn der HERR kämpft für sie gegen die Ägypter! (1 Mo 14, 15-25)
(1) Auf der Suche nach der Akazie: Was ist die nächste Station?
Die Reise geht weiter ganz in den Süden in die Wüste Negev. In der Wüstenzone des Negev regnet es kaum. Hier können nur noch Pflanzen überleben, die mit der extremen Trockenheit zurechtkommen. Akazien vertragen Trockenheit. Deswegen sind einige Arten in den Wüstenzonen des Negev und der Arava anzutreffen. Akazien sind mit 5 Arten in Israel beheimatet.
(2) Was sind charakteristische Merkmale der Akazie?
Akazien kommen in verschiedenen Arten vor. Sie sind immergrün und die Baumkrone weitet sich aus wie ein Schirm. Die Blätter sind gefiedert. Die Zweige tragen lange, scharfe Dornen. Akazien haben noch eine besondere Eigenschaft. Sie können die Böden wieder mit Stickstoff anreichern und düngen. Sie regenerieren praktisch nährstoffarme Böden.
(3) Was sind Verwendungsmöglichkeiten für die Akazie?
Bei einigen afrikanischen Akazienarten wurde das Harz als Klebstoff genutzt. Das Akazienholz einiger Arten ist leicht, aber sehr widerstandsfähig und dauerhaft. Es verfault nicht. Das Holz von Acacia raddiana ist deswegen als Bauholz begehrt. Diese Art kommt in den Wüstengegenden im Sinai-Gebiet vor, wo das Volk Israel umherzog.
Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. (Jer17, 5-8)
Was ist das für ein Gegensatz! Da steht einmal ein kahler Strauch an einem dürren Ort. Er kämpft noch ums Überleben. Aber die Bedingungen sind zu hart, sie sind zu extrem. Es ist ein Anblick der Trostlosigkeit und des Fluches. Der Baum ist fast schon lebendig tot. Er wird bald ganz abgestorben sein. Auf der anderen Seite steht ein Baum mit saftig grünen Blättern. Er braucht die Dürre nicht zu fürchten. Er wächst nämlich am Wasser. Seine Wurzeln reichen bis an das lebensspende Wasser. Für was stehen die beiden Bäume? Der erste Baum steht für denjenigen, der auf Menschen vertraut. Er ist damit vom Herrn gewichen. Er will sich nach der Weisheit richten, die von Menschen kommt und nicht von Gott. Wird dieser Mensch dadurch gesegnet werden? Der Text gibt uns als Antwort ein klares Nein. Im Gegenteil, der Text spricht von einem Fluch, der auf den Menschen kommt. Gesegnet wird aber der sein, der auf den Herrn vertraut, der nicht auf Menschen vertraut, sondern auf Gott; der sich nicht nach Menschenweisheit richtet, sondern nach Gottesweisheit. Was ist Gottes Weisheit? – Gott hat sich den Menschen in der Heiligen Schrift, der Bibel offenbart. Durch die Bibel redet Gott auch heute noch zu uns Menschen. Die Bibel ist das lebendige Wort Gottes: es ist wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Das Wort Gottes ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes belehrt und überführt Gottes Wort den Menschen, es weist ihn zurecht und unterweist ihn in der Gerechtigkeit. Obwohl die Bibel nach wie vor das Buch mit der höchsten Auflage ist, wird von vielen die Autorität der Bibel abgestritten oder relativiert. Wir leben in einer Gesellschaft mit einer Weltsicht, die völlig anders ist als die biblische Weltsicht. Der Glaube an einen real handelnden Gott, der eingreifen kann in unser Leben wird von vielen abgetan. Schon, wenn es um den Ursprung des Lebens geht, scheiden sich beide Weltsichten voneinander. Der Glaube an einen Schöpfergott, der im Anfang planvoll Himmel und Erde und was darauf ist, geschaffen hat, wird ersetzt durch einen Glauben an zufällige Prozesse. Die biblische Weltsicht wird immer mehr angefochten.
Als der Herr Jesus zu seinen Jüngern sprach: Wollt ihr etwa auch weggehen? antwortete Petrus ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.
(1) Auf der Suche nach Schilf: Wohin reisen wir?
Wir reisen weiter zum Ufer vom See Genezareth gibt es Schilfgürtel. Auch im Nildelta wachsen ausgedehnte Schilfbestände. So ist im 2. Buch Mose vom Schilfmeer die Rede: Natürlich war den Menschen auch früher die Schilfpflanze bekannt. Schilfbestände an Gewässern gehörten zum vertrauten Anblick.
(2) Wie wächst Schilf?
Schilf wächst auf feuchter Erde oder am Ufer von Gewässern und breitet sich dort aus. Die Sprossachsen kriechen praktisch unterirdisch entlang. Immer wieder wachsen dann die Schilfhalme nach oben. So entstehen ganze Schilfbestände. Ein Schilfgürtel ist ein Lebens-raum für viele verschiedene Tiere.
(3) Wie wird Schilf verwendet?
Schilf wird in manchen Regionen zum Dachdecken verwendet. Als Sichtschutz im Garten sind Schilf-rohrmatten immer noch recht verbreitet. Auch zu Bodenmatten lässt sich Schilf verarbeiten. In der Nähe von Jericho wurden Schilfmatten gefunden, die vermutlich 5000 Jahre alt sind.
8. Der Schilf und die Bibel
(Gottes Eingreifen)
Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästchen von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind hinein und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes. (2 Mo2,3)
Das Leben des kleinen Moses begann mit einer ungewöhnlichen Reise: im Schilf auf dem Nil in einem Schilfkorb! Dort war er sicher vor dem Kindermord, den der Pharao angeordnet hat: alle neugeborenen Söhne sollten in den Nil geworfen werden. Mose wurde von der Tochter des Pharaos aus dem Wasser geholt und er wuchs am Königshof auf. Später, als alter Mann sollte er als Prophet das wundersame Eingreifen Gottes erleben. Der HERR beauftragte Mose, das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten herauszuführen. So führte Mose das Volk heraus aus Ägypten. Aber es dauerte nicht lange, da folgten ihnen ägyptische Streitwagen. Mose und das Volk waren auf der Flucht. Bald lag vor ihnen das Schilfmeer, hinter ihnen kamen die ägyptischen Streitwägen näher.
Nun war Mose wieder vor dem Schilf und wieder in Lebensgefahr. Er und das ganze Volk Israel mit ihm.
Aber der HERR schenkte auch hier eine wundersame Rettung:
Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Rede zu den Kindern Israel, dass sie aufbrechen.
Und du, erhebe deinen Stab und strecke deine Hand aus über das Meer und spalte es, dass die Kinder Israel mitten in das Meer hineingehen auf dem Trockenen. Und ich, siehe, ich will das Herz der Ägypter verhärten, und sie werden hinter ihnen herkommen; und ich will mich verherrlichen an dem Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht, an seinen Wagen und an seinen Reitern. Und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich mich verherrlicht habe an dem Pharao, an seinen Wagen und an seinen Reitern. Und der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, brach auf und trat hinter sie; und die Wolkensäule brach auf von vorn und stellte sich hinter sie. Und sie kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels, und sie wurde dort Wolke und Finsternis und erleuchtete hier die Nacht; und so näherte jenes sich diesem die ganze Nacht nicht. Und Mose streckte seine Hand aus über das Meer, und der HERR trieb das Meer durch einen starken Ostwind weg, die ganze Nacht, und machte das Meer trocken, und die Wasser wurden gespalten. Und die Kinder Israel gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die Ägypter jagten ihnen nach und kamen hinter ihnen her, alle Pferde des Pharaos, seine Wagen und seine Reiter, mitten ins Meer. Und es geschah in der Morgenwache, da schaute der HERR in der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter. Und er stieß die Räder von seinen Wagen und ließ es fahren mit Mühe. Und die Ägypter sprachen: Lasst uns vor Israel fliehen, denn der HERR kämpft für sie gegen die Ägypter! (1 Mo 14, 15-25)
(1) Auf der Suche nach der Akazie: Was ist die nächste Station?
Die Reise geht weiter ganz in den Süden in die Wüste Negev. In der Wüstenzone des Negev regnet es kaum. Hier können nur noch Pflanzen überleben, die mit der extremen Trockenheit zurechtkommen. Akazien vertragen Trockenheit. Deswegen sind einige Arten in den Wüstenzonen des Negev und der Arava anzutreffen. Akazien sind mit 5 Arten in Israel beheimatet.
(2) Was sind charakteristische Merkmale der Akazie?
Akazien kommen in verschiedenen Arten vor. Sie sind immergrün und die Baumkrone weitet sich aus wie ein Schirm. Die Blätter sind gefiedert. Die Zweige tragen lange, scharfe Dornen. Akazien haben noch eine besondere Eigenschaft. Sie können die Böden wieder mit Stickstoff anreichern und düngen. Sie regenerieren praktisch nährstoffarme Böden.
(3) Was sind Verwendungsmöglichkeiten für die Akazie?
Bei einigen afrikanischen Akazienarten wurde das Harz als Klebstoff genutzt. Das Akazienholz einiger Arten ist leicht, aber sehr widerstandsfähig und dauerhaft. Es verfault nicht. Das Holz von Acacia raddiana ist deswegen als Bauholz begehrt. Diese Art kommt in den Wüstengegenden im Sinai-Gebiet vor, wo das Volk Israel umherzog.