Granatapfelbaum (רִמּוֹן מָצוּי)
Punica granatum
Auf der Suche nach dem Granatapfelbaum: Wohin werden wir weiterreisen?
Die Reise führt uns von der Wüste im Süden weiter in die Nähe von Hebron. Im Tal Eskol (hebr.: Traube) fanden die Kundschafter, die im Auftrag von Mose das Land Kanaan durchstreiften Weingärten und Granatapfelbäume. Das Gebiet um Hebron mit seinem Mittelmeerklima ist geeignet für die landwirtschaftliche Nutzung. Im Land der Bibel war der Granatapfelbaum wohlbekannt.
Wie sieht der Granatapfelbaumbaum aus?
Der Granatapfelbaum ist ein kleiner Baum mit wunderschön geformten Früchten. Weil die Kelchblätter der Blüte nicht abfallen entwickelt sich eine Krone auf der Frucht.
Wie wird der Granatapfelbaum verwendet?
Die unzähligen Samen des Granatapfels sind umgeben vom Fruchtfleisch. Beim Pressen wird daraus ein Saft gewonnen, der reich an wertvollen Inhaltsstoffen ist. Die Kleidung des Hohenpriesters war mit Granatäpfeln als Symbol für Frucht verziert.
Der Granatapfel und die Bibel
Das Heiligtum in der Wüste: Vorschattungen auf den Herrn Jesus
Und sie machten an den Saum des Oberkleides Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur und Karmesin, gezwirnt. Und sie machten Schellen aus reinem Gold und setzten die Schellen zwischen die Granatäpfel an den Saum des Oberkleides ringsum, zwischen die Granatäpfel: eine Schelle und einen Granatapfel, eine Schelle und einen Granatapfel an den Saum des Oberkleides ringsum, um den Dienst zu verrichten: so wie der HERR Mose geboten hatte (2Mo 39, 24-26)
Bei der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten kam es zum Bundesschluss am Sinai. Dort hatte Gott Mose beauftragt, ein Heiligtum in der Wüste zu errichten – die sogenannte Stiftshütte. Gott wollte in diesem Zelt der Zusammenkunft die Möglichkeit einer Zusammenkunft mit ihm nach genauen Vorgaben schaffen. Es sollte ein Heiligtum sein, in dem Begegnungen zwischen Gott und dem Volk über den Hohenpriester möglich war. Mose hatte von Gott genaue Anweisungen bekommen, nicht nur, wie die Stiftshütte aussehen sollte. Sogar für die Kleidung der Hohenpriester bekam er genaue Anordnungen. Am Saum waren beispielsweise kleine Glöckchen und Granatäpfel angebracht. Durch den Klang der Glöckchen konnte der Hohepriester im Heiligtum und im sogenannten Allerheilgsten gehört werden.
Die Stiftshütte war unterteilt in mehrere Räume. So gab es einen Vorhof mit dem Brandopferaltar und dem bronzenen Waschbecken, das Heiligtum mit Schaubrottisch, dem goldenen Leuchter und dem Räucheraltar und getrennt durch einen Vorhang das Allerheiligste, in dem sich die Bundeslade mit dem Sühnedeckel befand. Nur dem Hohepriester war es nach genauen Regeln erlaubt, das Allerheiligste zu betreten. Aber auch das nur an einem besonderen Tag: dem jom ha-kippurim, dem Versöhnungstag, ein sehr ernstes Fest der Israeliten. Das Volk sollte diesen Festtag mit Demut vor Gott begehen. An diesem Tag brachte der Hohepriester ein Opfer für die Sünden des Volkes dar. Der Hohepriester trug das Blut dieses Sündopfers ins Allerheiligste und sprengte es dort an den Sühnedeckel der Bundeslade. Interessant ist: das Wort für Sühnung im Neuen Testament ist dasselbe wie dieser Sühnedeckel.
Wir sehen: schon im Alten Bund finden sich deutliche Hinweise auf den Herrn Jesus Christus! So schattet das Opfer des jom ha-kippurim schon das vollkommene Sühnopfer Jesu Christi vor.
Bei der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten kam es zum Bundesschluss am Sinai. Dort hatte Gott Mose beauftragt, ein Heiligtum in der Wüste zu errichten – die sogenannte Stiftshütte. Gott wollte in diesem Zelt der Zusammenkunft die Möglichkeit einer Zusammenkunft mit ihm nach genauen Vorgaben schaffen. Es sollte ein Heiligtum sein, in dem Begegnungen zwischen Gott und dem Volk über den Hohenpriester möglich war. Mose hatte von Gott genaue Anweisungen bekommen, nicht nur, wie die Stiftshütte aussehen sollte. Sogar für die Kleidung der Hohenpriester bekam er genaue Anordnungen. Am Saum waren beispielsweise kleine Glöckchen und Granatäpfel angebracht. Durch den Klang der Glöckchen konnte der Hohepriester im Heiligtum und im sogenannten Allerheilgsten gehört werden.
Die Stiftshütte war unterteilt in mehrere Räume. So gab es einen Vorhof mit dem Brandopferaltar und dem bronzenen Waschbecken, das Heiligtum mit Schaubrottisch, dem goldenen Leuchter und dem Räucheraltar und getrennt durch einen Vorhang das Allerheiligste, in dem sich die Bundeslade mit dem Sühnedeckel befand. Nur dem Hohepriester war es nach genauen Regeln erlaubt, das Allerheiligste zu betreten. Aber auch das nur an einem besonderen Tag: dem jom ha-kippurim, dem Versöhnungstag, ein sehr ernstes Fest der Israeliten. Das Volk sollte diesen Festtag mit Demut vor Gott begehen. An diesem Tag brachte der Hohepriester ein Opfer für die Sünden des Volkes dar. Der Hohepriester trug das Blut dieses Sündopfers ins Allerheiligste und sprengte es dort an den Sühnedeckel der Bundeslade. Interessant ist: das Wort für Sühnung im Neuen Testament ist dasselbe wie dieser Sühnedeckel.
Wir sehen: schon im Alten Bund finden sich deutliche Hinweise auf den Herrn Jesus Christus! So schattet das Opfer des jom ha-kippurim schon das vollkommene Sühnopfer Jesu Christi vor.