Cistrose (לוֹטֶם שָׂעִיר)
Cistus incanus
Auf der Suche nach der grauweiß behaarten Cistrose.
Wohin führt uns die Reise zu dieser Duftpflanze?
Wir brechen auf zu den östlichen Hängen Galiläas in die Macchia. Die Cistrose wird bis zu einem Meter hoch und hat ein auffälliges Merkmal: ihre Blätter sind behaart und klebrig und verströmen einen balsamischen, harzigen Geruch. Die hübschen rosaroten Blüten wirken zerknittert, vergehen aber sehr schnell, nachdem sie geblüht haben.
Wie lässt sich die grauweiß behaarte Cistrose verwenden?
Diese Cistrosen-Art hat viele wertvolle Inhaltsstoffe und kann daher als Teepflanze verwendet werden. Sie liefert außerdem ein nach Balsam duftendes Harz. Dieses Harz wurde Labdanum genannt. Schon in biblischer Zeit wurde mit dem Labdanum gehandelt. Seine heilende Wirkung wurde nämlich hochgeschätzt. Diese Heilpflanze kann etwa bei chronischen Haut-erkrankungen eingesetzt werden. Aus dem Harz lässt sich ein ätherisches Öl gewinnen.
Wie wurde das Ladanum gesammelt?
Eine erwähnenswerte Sammelmethode besteht darin, Ziegen in die Cistrosen-Büsche zu treiben. Die Ziegen weiden in den Buschwäldern und das Harz bleibt an ihren Bärten kleben. Nun müssen nur noch die Ziegenbärte gekämmt werden, um das Harz zu gewinnen.
Die grauweiß behaarte Cistrose und die Bibel
Gottes Führung zum Guten
Vieles an Jakobs Sohn Josef erinnert an Jesus Christus. Er war der geliebte Sohn seines Vaters, er hatte die Gabe eines Propheten, er wurde von seinen Brüdern verachtet und verspottet, er wurde verkauft und er wurde zum Retter und zum Herrn über die Völker,
Als er zu seinen Brüdern ging, war er seinem Vater gehorsam. Davon lesen wir im folgendem Abschnitt:
Da ging Joseph seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan. Als sie ihn nun von ferne sahen, ehe er in ihre Nähe kam, beschlossen sie, ihn heimlich umzubringen. Und sie sprachen zueinander: Seht, da kommt der Träumer daher! Und nun kommt und lasst uns ihn töten und in eine Zisterne werfen und sagen, ein böses Tier habe ihn gefressen; dann wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird! (1 Mo 37, 17b-20)
Gott hatte Großes mit Josef vor. Das ließ er ihn über zwei prophetische Träume wissen. Zu diesem Zeitpunkt sieht es aber nicht so aus, als ob Gottes Plan mit Josef sich erfüllen würde. Im Gegenteil! Aber Gott benutzte gerade diese Situation zum Guten, das noch kommen sollte.
Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern kam, da zogen sie ihm das Gewand aus, den bunten Leibrock, den er trug; und sie ergriffen ihn und warfen ihn in die Zisterne; die Zisterne aber war leer, und es war kein Wasser darin. Darauf setzten sie sich nieder, um zu essen. Als sie aber ihre Augen hoben und sich umsahen, siehe, da kam eine Karawane von Ismaelitern von Gilead daher, deren Kamele trugen Tragakanth, Balsam und Ladanum, und sie zogen hinab, um es nach Ägypten zu bringen. (1 Mo 37, 23-25)
Mit dieser Karawane gelangte Josef nach Ägypten und wurde an Potifar, den Obersten der Leibwächter ver-kauft. Josef, der Mann des Gelingens wurde zum Aufseher im Haus von Potifar. Gott war mit ihm. Doch dann kam Josef unschuldig ins Gefängnis. Aber auch diese Situation hat Gott in seiner weisen Führung benutzt. Der Pharao hatte zwei rätselhafte Träume. Nun wollte er von Josef wissen, was sein Traum bedeutet. Gott offenbarte ihm nicht nur die Deutung, sondern sogar den Traum Pharaos. Es sollten 7 fette Jahre und 7 magere Jahre, die Jahre der Hungersnot kommen. Josef riet dem Pharao, das Getreide in den 7 fetten Jahren zu sammeln. Josef bekam die Autorität für dieses Programm. Als die sieben Jahre der Hungersnot anbrachen, kamen nicht nur die Menschen im Land Ägypten, sondern auch Menschen aus allen Völkern zu Josef, um Getreide zu bekommen. So wurde Josef zum Retter und Herrn nicht nur für sein Volk, sondern auch für die Menschen aus allen anderen Völkern.
Als er zu seinen Brüdern ging, war er seinem Vater gehorsam. Davon lesen wir im folgendem Abschnitt:
Da ging Joseph seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan. Als sie ihn nun von ferne sahen, ehe er in ihre Nähe kam, beschlossen sie, ihn heimlich umzubringen. Und sie sprachen zueinander: Seht, da kommt der Träumer daher! Und nun kommt und lasst uns ihn töten und in eine Zisterne werfen und sagen, ein böses Tier habe ihn gefressen; dann wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird! (1 Mo 37, 17b-20)
Gott hatte Großes mit Josef vor. Das ließ er ihn über zwei prophetische Träume wissen. Zu diesem Zeitpunkt sieht es aber nicht so aus, als ob Gottes Plan mit Josef sich erfüllen würde. Im Gegenteil! Aber Gott benutzte gerade diese Situation zum Guten, das noch kommen sollte.
Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern kam, da zogen sie ihm das Gewand aus, den bunten Leibrock, den er trug; und sie ergriffen ihn und warfen ihn in die Zisterne; die Zisterne aber war leer, und es war kein Wasser darin. Darauf setzten sie sich nieder, um zu essen. Als sie aber ihre Augen hoben und sich umsahen, siehe, da kam eine Karawane von Ismaelitern von Gilead daher, deren Kamele trugen Tragakanth, Balsam und Ladanum, und sie zogen hinab, um es nach Ägypten zu bringen. (1 Mo 37, 23-25)
Mit dieser Karawane gelangte Josef nach Ägypten und wurde an Potifar, den Obersten der Leibwächter ver-kauft. Josef, der Mann des Gelingens wurde zum Aufseher im Haus von Potifar. Gott war mit ihm. Doch dann kam Josef unschuldig ins Gefängnis. Aber auch diese Situation hat Gott in seiner weisen Führung benutzt. Der Pharao hatte zwei rätselhafte Träume. Nun wollte er von Josef wissen, was sein Traum bedeutet. Gott offenbarte ihm nicht nur die Deutung, sondern sogar den Traum Pharaos. Es sollten 7 fette Jahre und 7 magere Jahre, die Jahre der Hungersnot kommen. Josef riet dem Pharao, das Getreide in den 7 fetten Jahren zu sammeln. Josef bekam die Autorität für dieses Programm. Als die sieben Jahre der Hungersnot anbrachen, kamen nicht nur die Menschen im Land Ägypten, sondern auch Menschen aus allen Völkern zu Josef, um Getreide zu bekommen. So wurde Josef zum Retter und Herrn nicht nur für sein Volk, sondern auch für die Menschen aus allen anderen Völkern.