Gerste (שְׂעֹרָה מָצוּיָה)
Hordeum vulgare
Auf der Suche nach Gerste.
Was ist unsere nächste Station?
Unsere nächste Station ist Bethlehem. Bethlehem liegt in einer kargen, bergigen Gegend. Blicken wir von Bethlehem nach Osten, sehen wir die Berge von Moab, die 40km entfernt auf der Ostseite des Toten Meeres aufsteigen. Bethlehem ist hebräisch und bedeutet Brothaus. In dieser Region wurde Gerste angebaut.
Wo genau liegt Bethlehem?
Im Osten von Bethlehem erstreckt sich eine Halbwüsten-Zwergstrauch-Vegetation. In Richtung vom Toten Meer (ca. 20km entfernt von Bethlehem) geht die Halbwüste in die Judäa-Wüste über. 25 km in westlicher Richtung gehen die Berge Judäas über in die Küstenebene. Im Nordosten von Bethlehem liegt 10km entfernt Jerusalem. Hier, in dieser kargen Gegend war die Heimat des Hirten David, der König von Juda werden sollte. Hier kam auch Jesus Christus als Mensch in einer Futterkrippe auf die Erde.
Unter welchen Bedingungen wird Gerste angebaut?
Der Regen, der im Winter fällt ist die Grundlage für den Ackerbau. Gerste kann noch bei einer Niederschlags-menge von 200mm angebaut werden. Allerdings schwankt die Niederschlagsmenge in vielen Gebieten von Jahr zu Jahr, so dass in einem Jahr mehr, im anderen Jahr weniger Regen fällt. Dann kann es zu Dürrezeiten kommen. Ernteausfälle können die Folge sein.
Die Gerste und die Bibel
Betlehem: das Haus des Brotes
Mit dem Nisan (dem Blütenmonat) beginnt das israelitische Jahr. In diesem Monat Nisan (März/April) beginnt die Zeit der Gerstenernte. So waren im Monat Nisan auch auf den Feldern bei Bethlehem die Schnitter unterwegs. Die Sonne hatte dort schon genügend Kraft, um die Gerste auf den Feldern reifen zu lassen. Vor diesem Hintergrund erzählt das Buch Ruth die Geschichte einer jungen Moabiterin, die zusammen mit ihrer Schwiegermutter Noomi von Moab nach Bethlehem kam.
Was war geschehen? Noomis Mann, ein Ephratiter aus Bethlehem – Juda, zog mit seiner Familie ins heidnische Moabiterland, als in ihrer Heimat Bethlehem in Juda eine Hungersnot ausbrach (vgl. Karte). Noomis Mann und beide Söhne starben in Moab. Nun war Noomi mit ihren beiden Schwiegertöchtern unterwegs in Richtung Bethlehem – Juda. Noomis Rat an ihre Schwiegertöchter war, zurück zu ihren leiblichen Müttern zu kehren. Die eine Schwiegertochter, Orpa blieb auf diesen menschlichen Rat im Land Moab. Ruth dagegen folgte ihrer Schwiegermutter. Noomi redete erneut zu Ruth:
(…) kehre um, deiner Schwägerin nach! Aber Ruth sprach: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen, um hinter dir weg umzukehren; denn wohin du gehst, will ich gehen, und wo du weilst, will ich weilen; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott; wo du stirbst, will ich sterben, und dort will ich begraben werden. So soll mir der HERR tun und so hinzufügen, nur der Tod soll scheiden zwischen mir und dir! (Ruth 1, 15b-17)
Was für Worte der Treue und der Hingabe zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sind das! Ruth hat sich abgekehrt von den fremden Göttern ihrer ehemaligen Heimat. Ihr Herz hat sich dem wahren Gott zugekehrt! Der Glauben an den wahren Gott bringt Ruth dazu, sich ihrer Schwiegermutter anzuschließen in dem Wissen, dass sie dort ziemlich sicher alleinstehend bleiben wird und ein Leben voll harter Arbeit vor sich hat. Es ist eine Reise im Vertrauen auf den allmächtigen Gott und auf seine Führung! Das Buch Ruth ist nicht nur das Buch über eine treue und hingegebene Frau. Das Buch Ruth ist auch ein Buch über Gottes wunderbarer Führung und der Gnade Gottes gegenüber den Schwachen. So ist es göttliche Führung, dass Ruth auf den Gerstenfeldern Bethlehems auf Boas trifft. Boas gehört zur Familie von Noomis verstorbenen Mann. Durch ihn ist Ruth in der Lage, wieder zu heiraten. Der Herr segnet die Ehe und schenkt dem Boas mit der Ruth einen Sohn. So kommt die Moabiterin Ruth in den Stammbaum von König David und schließlich in den Stammbaum von Jesus Christus, der ein Sohn Davids ist.
Durch Boas konnte die Moabiterin Ruth Teil von Gottes irdischem Volk werden. Boas hat Ruth aus ihrer Situation erlöst. Im übertragenen Sinn kann der verlorene Mensch durch Jesus Christus Teil von Gottes Volk, ein Kind Gottes werden. Jesus Christus ist der Erlöser und der Herr!
Er selbst erklärt, wie sich die Schriften auf ihn beziehen: Jesus Christus spricht: Hat nicht die Schrift gesagt: Aus dem Geschlecht Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt der Christus? (Joh 7, 42)
Was war geschehen? Noomis Mann, ein Ephratiter aus Bethlehem – Juda, zog mit seiner Familie ins heidnische Moabiterland, als in ihrer Heimat Bethlehem in Juda eine Hungersnot ausbrach (vgl. Karte). Noomis Mann und beide Söhne starben in Moab. Nun war Noomi mit ihren beiden Schwiegertöchtern unterwegs in Richtung Bethlehem – Juda. Noomis Rat an ihre Schwiegertöchter war, zurück zu ihren leiblichen Müttern zu kehren. Die eine Schwiegertochter, Orpa blieb auf diesen menschlichen Rat im Land Moab. Ruth dagegen folgte ihrer Schwiegermutter. Noomi redete erneut zu Ruth:
(…) kehre um, deiner Schwägerin nach! Aber Ruth sprach: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen, um hinter dir weg umzukehren; denn wohin du gehst, will ich gehen, und wo du weilst, will ich weilen; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott; wo du stirbst, will ich sterben, und dort will ich begraben werden. So soll mir der HERR tun und so hinzufügen, nur der Tod soll scheiden zwischen mir und dir! (Ruth 1, 15b-17)
Was für Worte der Treue und der Hingabe zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sind das! Ruth hat sich abgekehrt von den fremden Göttern ihrer ehemaligen Heimat. Ihr Herz hat sich dem wahren Gott zugekehrt! Der Glauben an den wahren Gott bringt Ruth dazu, sich ihrer Schwiegermutter anzuschließen in dem Wissen, dass sie dort ziemlich sicher alleinstehend bleiben wird und ein Leben voll harter Arbeit vor sich hat. Es ist eine Reise im Vertrauen auf den allmächtigen Gott und auf seine Führung! Das Buch Ruth ist nicht nur das Buch über eine treue und hingegebene Frau. Das Buch Ruth ist auch ein Buch über Gottes wunderbarer Führung und der Gnade Gottes gegenüber den Schwachen. So ist es göttliche Führung, dass Ruth auf den Gerstenfeldern Bethlehems auf Boas trifft. Boas gehört zur Familie von Noomis verstorbenen Mann. Durch ihn ist Ruth in der Lage, wieder zu heiraten. Der Herr segnet die Ehe und schenkt dem Boas mit der Ruth einen Sohn. So kommt die Moabiterin Ruth in den Stammbaum von König David und schließlich in den Stammbaum von Jesus Christus, der ein Sohn Davids ist.
Durch Boas konnte die Moabiterin Ruth Teil von Gottes irdischem Volk werden. Boas hat Ruth aus ihrer Situation erlöst. Im übertragenen Sinn kann der verlorene Mensch durch Jesus Christus Teil von Gottes Volk, ein Kind Gottes werden. Jesus Christus ist der Erlöser und der Herr!
Er selbst erklärt, wie sich die Schriften auf ihn beziehen: Jesus Christus spricht: Hat nicht die Schrift gesagt: Aus dem Geschlecht Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt der Christus? (Joh 7, 42)