Zedratzitrone (אֶתְרוֹג)
Citrus medica cedra
Auf der Suche nach Citrus-Früchten: Was ist unsere nächste Station?
Unsere nächste Station ist die Aravah (Arabah). In dieser trockenen Gegend südlich vom Toten Meer regnet es selten. Trotzdem stoßen wir auf Zitronenbäume, die hier angebaut werden.
Wie können Citrusbäume hier wachsen?
Israel ist führend auf dem Gebiet der Innovation und Technologie rund um das lebensnotwendige Wasser. Hier in Israel wurden Lösungen entwickelt, um der Wasserknappheit zu begegnen: einmal die Desalination, d.h. Meerwasser-Entsalzung: in großen Anlagen ist es bei vergleichsweise geringem Energieaufwand, Meerwasser zu entsalzen; Gebrauchtwasser-Recycling: nahezu 90% des Gebrauchtwassers werden hier recycelt, und stehen der Landwirtschaft wieder zur Verfügung; Wassermanagement-/Wüstenfarming-Technologien, Tröpfchenbewässerung: in Israel wurde das System der Tröpfchenbewässerung entwickelt. Diese Technologie wird weltweit eingesetzt, z.B. beim automatischen, druckgesteuertenBewässerungssystem für Citrusbäume "Automatic Pressurized Irrigation System for Citrus Trees“
Was ist ein Beispiel einer Citrusfrucht-Züchtungen aus Israel?
Die Jaffa-Orri-Mandarine ist eine besondere Züchtung: eine saftige Mandarine, leicht zu schälen und mit herausragendem Geschmack!
Citrusfrüchte und die Bibel
erfüllte Prophetien im Land der Bibel
Gott hatte Amos in den Prophetendienst berufen: Gesetzlosigkeit, Betrug, Verschwendung und falscher Gottesdienst waren ein ernstes Problem geworden. Der Prophet Amos sollte die sorglos lebenden Israeliten warnen. Wenn das Volk nicht umkehren würde, würde Israel zerstört werden und das Volk vertrieben und zerstreut werden. Tatsächlich ist das nicht nur einmal geschehen. Aber es würde auch wieder eine Zeit kommen, wenn sich das Volk erneut sammeln wird und wenn der HERR das Geschick seines irdischen Volkes Israels wenden wird:
Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen. Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen
werden!, spricht der HERR, dein Gott. (Amos 9, 13-15)
Verwüstete Städte werden im Land wieder aufgebaut werden und die Früchte im Land werden reichlich gedeihen. Der Prophet Amos spricht von der Wiederherstellung Israels, wenn Gott am Ende der Zeiten sein Königreich sichtbar auf der Erde aufrichten wird – nämlich durch den Messias. Jesus Christus wird ein zweites Mal auf die Erde kommen so wie es die beiden Engel den Jüngern bei seiner Himmelfahrt mitgeteilt haben. Auch jetzt sehen wir schon erste Zeichen dafür, dass die Rückkehr Jesu nicht mehr fern ist. Gott hatte vorausgesagt, dass das jüdische Volk sich in alle Teile der Erde zerstreuen würde und eines Tages wieder zurückkehren würde in das Land der Väter. Das Land würde wieder Frucht bringen und die Wüste würde beginnen zu blühen. Am Ende des 19.Jahrhunderts fingen die heimkehrenden Juden damit an, das Brachland zu bebauen. In Kibbuzim und in Moschavim (das sind Kooperationen von Bauernhöfen bzw. Dörfern) wurde das Land wieder fruchtbar gemacht. Sümpfe wurden trockengelegt und über 230 Millionen Bäume gepflanzt. Jährlich werden 2000 Hektar wieder aufgeforstet. Auch bereits 2000 km2 der Negevwüste im Süden des Landes wird bereits landwirtschaftlich, als Wald oder als Weideland genutzt. Israel ist führend, wenn es um landwirtschaftliche Produktion geht: hochmoderne Tröpfchen-Bewässerung, leistungsfähige Wasserspeicher und hochwertige Gemüse- und Obstsorten in erstaunlicher Fülle und herausragender Qualität kommen aus Israel – aus einem Land, das in den letzten Jahrhunderten größtenteils ödes Brachland war. Die Citrusfrucht-Kulturen im Land sind weltberühmt! 900 000 Tonnen davon werden jährlich geerntet, wobei ein Drittel davon exportiert werden. Gottes Verheißungen beginnen sich vor unseren Augen zu erfüllen. Unser Focus sollte auf den Gott gerichtet sein, der diese Verheißungen gemacht hat!
(1) Auf der Suche nach der Myrte: Was ist unser Ziel?
Unser Ziel ist das obere Jordantal. Hier finden wir den weißblühenden Myrtenstrauch mit dem süßlichen Duft.
(2) Welche Nutzpflanzen sind- mit der Myrte verwandt?
Der Eucalyptusbaum, der Teebaum, die Gewürznelke, die Guayave, der Granatapfel und die Paranuss (…).
(3) Welche Verwendung und Bedeutung hat die Myrte?
Die immergrüne Myrte mit ihren hellen Blüten und dem stark süßlichen Duft hat die Menschen schon lange Zeit angezogen. Das ätherische Öl der Pflanze findet auch als Heilmittel Verwendung. Die Früchte lassen sich zu köstlichen Marmeladen verarbeiten. Die Myrte ist eine der vier Arten, die beim Laubhüttenfest als Feststrauß gebunden werden. Myrte heißt auf hebräisch hadas. Daraus leitet sich der Name Hadassa für Esther ab. Esther war die jüdische Frau von König Ahasveros und damit eine Königin. Ihr ist ein ganzes biblisches Buch, das Buch Esther gewidmet. Nach der babylonischen Gefangenschaft lebten die Juden im Exil. In diesem historischen Buch wird berichtet, wie Esther einen Anschlag auf das Volk der Juden vereiteln konnte. Das ganze Volk der Juden sollte dabei ausgerottet werden. Esther bekommt bei der Rettungsaktion Hilfe von Mordechai, Esthers Pflegevater. Beim Purimfest wird an diese Rettung des Volks gedacht. Mit dem Namen Esther sind also Schönheit, göttlicher Segen und das Volk der Juden verbunden.
39. Die Myrte und die Bibel
(Frieden im Land Israel und Frieden mit Gott)
Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler; ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen.
Ich setze Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume in der Wüste; ich pflanze Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander in der Steppe; (Jes 41,18-19)
Und das verwüstete Land soll bebaut werden, statt
dass es eine Wüste war vor den Augen jedes Vorüberziehenden. Und man wird sagen: Dieses Land da, das verwüstete, ist wie der Garten Eden geworden, und die verödeten und verwüsteten und zerstörten Städte sind befestigt und bewohnt. Und die Nationen, die rings um euch her übrig bleiben werden, werden wissen, dass ich, der HERR, das Zerstörte aufbaue, das Verwüstete bepflanze. Ich, der HERR, habe geredet und werde es tun.
(Hes 36, 34 -35)
Wir lesen von Verheißungen für Leben, wo jetzt noch Dürre ist. Diese Verheißungen beginnen sich zu erfüllen. Die öden Landstriche im Land Israel verwandeln sich mehr und mehr. Die Wüste im Land wird zurückgedrängt. Noch im Jahr 1867, vor der ersten jüdischen Einwanderungswelle in das Land der Väter schrieb Mark Twain in seinem Buch „Innocents abroad“: Bethsaida und Chorazim sind vom Erdboden verschwunden und die Wüsten um sie herum, in denen Tausende den Heiland hörten und das wunderbare Brot assen, schlafen im Schweigen einer Einsamkeit, die nur von Raubvögeln und heimlichen Füchsen bewohnt wird. Das Land, durch das Mark Twain damals gezogen ist, das öde, trostlose Land zeigt schon heute ein anderes Gesicht!
Das verheissene Land beginnt ein blühender Garten zu werden. Tatsächlich werden zur Zeit jährlich 1.4 Milliarden Schnittblumen angebaut. Viele davon werden in die ganze Welt exportiert! Die vielen Baumpflanzungen bieten Schutz vor Sandstürmen. – Das sind die Vorboten einer Veränderung von der Dürre zum Leben, die im 1000-jährigen Friedensreich ihre Erfüllung finden werden, wenn der Herr Jesus bei seiner Wiederkunft die Königsherrschaft antreten wird. Aber noch ist kein Frieden im Land eingekehrt. Grundlage für dauerhaften Frieden ist der Frieden der Menschen mit Gott. Es wird eine Zeit geben, in der endlich Frieden einkehren wird – aber eben nicht nur Frieden auf der Erde, sondern vor allem Frieden mit Gott. Frieden mit Gott ist möglich, weil vor gut 2000 Jahren etwas Unglaubliches geschehen ist: Gottes Sohn kam in einem menschlichen Leib auf die Erde. Er kam auf diese Welt mit einer speziellen Mission: Um dem Menschen in seinem Reich den Frieden mit Gott zu ermöglichen. Im Glauben an den auferstandenen Herrn, an Jesus Christus und an sein Erlösungswerk am Kreuz ist Frieden mit Gott möglich. So schreibt Paulus: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5, 1-2)
Im Gegensatz dazu steht im Buch Jesaja über die Gottlosen geschrieben: Kein Friede den Gottlosen!“ spricht der HERR. (Jes 48, 22)
Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen. Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen
werden!, spricht der HERR, dein Gott. (Amos 9, 13-15)
Verwüstete Städte werden im Land wieder aufgebaut werden und die Früchte im Land werden reichlich gedeihen. Der Prophet Amos spricht von der Wiederherstellung Israels, wenn Gott am Ende der Zeiten sein Königreich sichtbar auf der Erde aufrichten wird – nämlich durch den Messias. Jesus Christus wird ein zweites Mal auf die Erde kommen so wie es die beiden Engel den Jüngern bei seiner Himmelfahrt mitgeteilt haben. Auch jetzt sehen wir schon erste Zeichen dafür, dass die Rückkehr Jesu nicht mehr fern ist. Gott hatte vorausgesagt, dass das jüdische Volk sich in alle Teile der Erde zerstreuen würde und eines Tages wieder zurückkehren würde in das Land der Väter. Das Land würde wieder Frucht bringen und die Wüste würde beginnen zu blühen. Am Ende des 19.Jahrhunderts fingen die heimkehrenden Juden damit an, das Brachland zu bebauen. In Kibbuzim und in Moschavim (das sind Kooperationen von Bauernhöfen bzw. Dörfern) wurde das Land wieder fruchtbar gemacht. Sümpfe wurden trockengelegt und über 230 Millionen Bäume gepflanzt. Jährlich werden 2000 Hektar wieder aufgeforstet. Auch bereits 2000 km2 der Negevwüste im Süden des Landes wird bereits landwirtschaftlich, als Wald oder als Weideland genutzt. Israel ist führend, wenn es um landwirtschaftliche Produktion geht: hochmoderne Tröpfchen-Bewässerung, leistungsfähige Wasserspeicher und hochwertige Gemüse- und Obstsorten in erstaunlicher Fülle und herausragender Qualität kommen aus Israel – aus einem Land, das in den letzten Jahrhunderten größtenteils ödes Brachland war. Die Citrusfrucht-Kulturen im Land sind weltberühmt! 900 000 Tonnen davon werden jährlich geerntet, wobei ein Drittel davon exportiert werden. Gottes Verheißungen beginnen sich vor unseren Augen zu erfüllen. Unser Focus sollte auf den Gott gerichtet sein, der diese Verheißungen gemacht hat!
(1) Auf der Suche nach der Myrte: Was ist unser Ziel?
Unser Ziel ist das obere Jordantal. Hier finden wir den weißblühenden Myrtenstrauch mit dem süßlichen Duft.
(2) Welche Nutzpflanzen sind- mit der Myrte verwandt?
Der Eucalyptusbaum, der Teebaum, die Gewürznelke, die Guayave, der Granatapfel und die Paranuss (…).
(3) Welche Verwendung und Bedeutung hat die Myrte?
Die immergrüne Myrte mit ihren hellen Blüten und dem stark süßlichen Duft hat die Menschen schon lange Zeit angezogen. Das ätherische Öl der Pflanze findet auch als Heilmittel Verwendung. Die Früchte lassen sich zu köstlichen Marmeladen verarbeiten. Die Myrte ist eine der vier Arten, die beim Laubhüttenfest als Feststrauß gebunden werden. Myrte heißt auf hebräisch hadas. Daraus leitet sich der Name Hadassa für Esther ab. Esther war die jüdische Frau von König Ahasveros und damit eine Königin. Ihr ist ein ganzes biblisches Buch, das Buch Esther gewidmet. Nach der babylonischen Gefangenschaft lebten die Juden im Exil. In diesem historischen Buch wird berichtet, wie Esther einen Anschlag auf das Volk der Juden vereiteln konnte. Das ganze Volk der Juden sollte dabei ausgerottet werden. Esther bekommt bei der Rettungsaktion Hilfe von Mordechai, Esthers Pflegevater. Beim Purimfest wird an diese Rettung des Volks gedacht. Mit dem Namen Esther sind also Schönheit, göttlicher Segen und das Volk der Juden verbunden.
39. Die Myrte und die Bibel
(Frieden im Land Israel und Frieden mit Gott)
Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler; ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen.
Ich setze Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume in der Wüste; ich pflanze Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander in der Steppe; (Jes 41,18-19)
Und das verwüstete Land soll bebaut werden, statt
dass es eine Wüste war vor den Augen jedes Vorüberziehenden. Und man wird sagen: Dieses Land da, das verwüstete, ist wie der Garten Eden geworden, und die verödeten und verwüsteten und zerstörten Städte sind befestigt und bewohnt. Und die Nationen, die rings um euch her übrig bleiben werden, werden wissen, dass ich, der HERR, das Zerstörte aufbaue, das Verwüstete bepflanze. Ich, der HERR, habe geredet und werde es tun.
(Hes 36, 34 -35)
Wir lesen von Verheißungen für Leben, wo jetzt noch Dürre ist. Diese Verheißungen beginnen sich zu erfüllen. Die öden Landstriche im Land Israel verwandeln sich mehr und mehr. Die Wüste im Land wird zurückgedrängt. Noch im Jahr 1867, vor der ersten jüdischen Einwanderungswelle in das Land der Väter schrieb Mark Twain in seinem Buch „Innocents abroad“: Bethsaida und Chorazim sind vom Erdboden verschwunden und die Wüsten um sie herum, in denen Tausende den Heiland hörten und das wunderbare Brot assen, schlafen im Schweigen einer Einsamkeit, die nur von Raubvögeln und heimlichen Füchsen bewohnt wird. Das Land, durch das Mark Twain damals gezogen ist, das öde, trostlose Land zeigt schon heute ein anderes Gesicht!
Das verheissene Land beginnt ein blühender Garten zu werden. Tatsächlich werden zur Zeit jährlich 1.4 Milliarden Schnittblumen angebaut. Viele davon werden in die ganze Welt exportiert! Die vielen Baumpflanzungen bieten Schutz vor Sandstürmen. – Das sind die Vorboten einer Veränderung von der Dürre zum Leben, die im 1000-jährigen Friedensreich ihre Erfüllung finden werden, wenn der Herr Jesus bei seiner Wiederkunft die Königsherrschaft antreten wird. Aber noch ist kein Frieden im Land eingekehrt. Grundlage für dauerhaften Frieden ist der Frieden der Menschen mit Gott. Es wird eine Zeit geben, in der endlich Frieden einkehren wird – aber eben nicht nur Frieden auf der Erde, sondern vor allem Frieden mit Gott. Frieden mit Gott ist möglich, weil vor gut 2000 Jahren etwas Unglaubliches geschehen ist: Gottes Sohn kam in einem menschlichen Leib auf die Erde. Er kam auf diese Welt mit einer speziellen Mission: Um dem Menschen in seinem Reich den Frieden mit Gott zu ermöglichen. Im Glauben an den auferstandenen Herrn, an Jesus Christus und an sein Erlösungswerk am Kreuz ist Frieden mit Gott möglich. So schreibt Paulus: Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5, 1-2)
Im Gegensatz dazu steht im Buch Jesaja über die Gottlosen geschrieben: Kein Friede den Gottlosen!“ spricht der HERR. (Jes 48, 22)