Mandelbaum (שָׁקֵד מָצוּי)
Prunus dulcis
Auf der Suche nach dem Mandelbaum.
Was ist unsere nächste Station?
Unsere nächste Station ist die Stadt Luz in Samarien. Der Name Luz deutet darauf hin, dass hier früher Mandelbaumhaine wuchsen. Im Aramäischen und anderen semitischen Sprachen bedeutet luz Mandel1.
Wie lässt sich der Mandelbaum beschreiiben?
Der Mandelbaum ist ein Kulturbaum, der aus Wildformen gezüchtet worden ist, die noch in Israel vorkommen. Diese sind der Kulturform sehr ähnlich. Daher wird vermutet, dass Israel zu den Ländern gehört, die den Mandelbaum in Kultur genommen haben. Der Mandelbaum ist ein mittelgroßer Baum und hat länglich bis ovale Blätter. Der Mandelbaum gehört wie der Kirschbaum zu den Rosengewächsen.
Wann blühen und fruchten Mandelbäume?
Schon in der ersten Februarhälfte beginnt der Mandelbaum zu blühen. Nun wird der Mandelbaum etwa einen Monat lang blühen. Die Mandelbaumblüte ist ein wunderschönes Ereignis: die Bäume kleiden sich in helle Gewänder. Im April beginnen sich dann aus den Blüten die Früchte zu entwickeln. Die fetthaltigen Kerne werden roh oder gemahlen gegessen.
Der Mandelbaum und die Bibel
Als Priester Gottes
Und Mose legte die Stäbe vor den HERRN in das Zelt des Zeugnisses. Und es geschah am nächsten Tag, als Mose in das Zelt des Zeugnisses hineinging, siehe, da hatte der Stab Aarons, vom Haus Levi, gesprosst: Er hatte Sprossen getrieben und Blüten gebracht und Mandeln gereift“ (4Mo 17, 22-23)
Warum legte Mose Mandelbaumstäbe in die Stiftshütte?
Die Versammlung hatte Aarons Priesterschaft nicht anerkannt. Daraufhin hat Gott selbst angeordnet, dass für jeden der 12 Stämme Israels ein Stab in die Stiftshütte gebracht werden sollte. Jeder Stab war entsprechend beschriftet worden. Das Recht der Priesterschaft sollte bei dem Stamm liegen, bei dem der Mandelbaumstab sprosste. Gott griff ein. Über Nacht hatte der Stab Aarons Sprossen getrieben, Blüten entwickelt und sogar Mandeln reifen lassen. Die anderen Zweige blieben leblos. Aarons Priesterdienst war damit bestätigt worden. Es war nicht das Urteil, die Entscheidung oder der Wunsch der Menschen, der zählte. Gott allein hatte entschieden. Über Nacht hatte er Leben in diesen leblosen Stab gebracht, so dass er sprosste, blühte und sogar fruchtete. Er hat Leben aus dem Toten gegeben.
Wenn im Frühjahr die Pflanzen anfangen zu blühen, erwacht auch da das Leben von Neuem. Leben entsteht aus dem Toten. Die Frühjahrsblüte ist ein Bild der Auferstehung des Lebens. Der Mandelbaum leitet das Frühjahr ein. Er ist der Erstling, der erste Baum in Israel, der zu blühen beginnt. Christus ist nach 1.Kor 15,20 der Erstling der Auferstehung. Jesus Christus ist von seinem Vater als Sohn Gottes erwiesen worden durch seine Auferstehung von den Toten. Der sprossende Stab Aarons weist auf Christus hin. Und auch der Aaronitische Priesterdienst weist auf Christus hin. Christus ist als der himmlische Hohepriester durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, in das Heiligtum eingegangen (Hebräerbrief, Kap.9). Bei allen, die an den Herrn Jesus Christus glauben, hat praktisch ihr ehemalig lebloser Mandelbaumstab gesprosst. Gottes Gnade hat den Gläubigen nicht nur das Recht, sondern auch die heilige Verpflichtung der Priesterschaft gegeben. Als Priester Gottes haben sie direkten Zugang zu Gott durch Jesus Christus, ihren großen Hohenpriester im Himmel. Sie sind mit ihm verbunden. In seinem Namen kommen ihr Lob und ihre Gebete zu Gott, dem Vater. Als Priester Gottes verkündigen sie seine Herrlichkeiten: er hat sie aus der Finsternis berufen hin zu seinem wunderbaren Licht. Tatsächlich hat im Gläubigen ein Herrschaftswechsel stattgefunden: von der Finsternis zum Licht; vom Tod zum Leben und vom Unglauben zum Glauben an den, der von den Toten auferstanden ist und Leben schenkt.
Warum legte Mose Mandelbaumstäbe in die Stiftshütte?
Die Versammlung hatte Aarons Priesterschaft nicht anerkannt. Daraufhin hat Gott selbst angeordnet, dass für jeden der 12 Stämme Israels ein Stab in die Stiftshütte gebracht werden sollte. Jeder Stab war entsprechend beschriftet worden. Das Recht der Priesterschaft sollte bei dem Stamm liegen, bei dem der Mandelbaumstab sprosste. Gott griff ein. Über Nacht hatte der Stab Aarons Sprossen getrieben, Blüten entwickelt und sogar Mandeln reifen lassen. Die anderen Zweige blieben leblos. Aarons Priesterdienst war damit bestätigt worden. Es war nicht das Urteil, die Entscheidung oder der Wunsch der Menschen, der zählte. Gott allein hatte entschieden. Über Nacht hatte er Leben in diesen leblosen Stab gebracht, so dass er sprosste, blühte und sogar fruchtete. Er hat Leben aus dem Toten gegeben.
Wenn im Frühjahr die Pflanzen anfangen zu blühen, erwacht auch da das Leben von Neuem. Leben entsteht aus dem Toten. Die Frühjahrsblüte ist ein Bild der Auferstehung des Lebens. Der Mandelbaum leitet das Frühjahr ein. Er ist der Erstling, der erste Baum in Israel, der zu blühen beginnt. Christus ist nach 1.Kor 15,20 der Erstling der Auferstehung. Jesus Christus ist von seinem Vater als Sohn Gottes erwiesen worden durch seine Auferstehung von den Toten. Der sprossende Stab Aarons weist auf Christus hin. Und auch der Aaronitische Priesterdienst weist auf Christus hin. Christus ist als der himmlische Hohepriester durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, in das Heiligtum eingegangen (Hebräerbrief, Kap.9). Bei allen, die an den Herrn Jesus Christus glauben, hat praktisch ihr ehemalig lebloser Mandelbaumstab gesprosst. Gottes Gnade hat den Gläubigen nicht nur das Recht, sondern auch die heilige Verpflichtung der Priesterschaft gegeben. Als Priester Gottes haben sie direkten Zugang zu Gott durch Jesus Christus, ihren großen Hohenpriester im Himmel. Sie sind mit ihm verbunden. In seinem Namen kommen ihr Lob und ihre Gebete zu Gott, dem Vater. Als Priester Gottes verkündigen sie seine Herrlichkeiten: er hat sie aus der Finsternis berufen hin zu seinem wunderbaren Licht. Tatsächlich hat im Gläubigen ein Herrschaftswechsel stattgefunden: von der Finsternis zum Licht; vom Tod zum Leben und vom Unglauben zum Glauben an den, der von den Toten auferstanden ist und Leben schenkt.