Myrrhe (מֹר)
Commiphora abyssinica
Auf der Suche nach Myrrhe: Was ist unser Ziel?
Wir bleiben in Südarabien. Hier wachsen auch Myrrhebäume in der trockenen, kargen Landschaft.
Wie lässt sich der Myrrhebaum beschreiben?
Die Myrrhe-Pflanze wächst strauch-oder baumartig und ist stark verzweigt. Ein Myrrhebaum kann bis zu 2m hoch werden. Seine Zweige tragen Dornen und ledrige Blättchen. Charakteristisch für den Myrrhebaum ist, dass Stamm und Äste duften. Das liegt daran, dass sie ein öliges Harz aussondern, die Myrrhe. Wenn das Harz austritt wird es fest und bildet gelblich-rote bis braune Körnchen.
Welche Verwendung findet Myrrhe?
Die Myrrhe, das kostbare Harz der Myrrhe-Pflanze war ein wichtiges Handelsgut. Es war Bestandteil des heiligen Salböls. Damit wurden sowohl die heiligen Geräte der Stiftshütte bzw. des Tempels als auch die Priester gesalbt. In historischen Dokumentationen über die römischen Streitkräfte ist aufgezeichnet, dass den Gekreuzigten vor der Hinrichtung vinum myrrhatum gereicht wurde, also Wein, der mit Myrrhe vermischt war. Dies sollte die Hinrichtung beschleunigen.
Myrrhe und die Bibel
Christenverfolgung
Und dem Engel der Gemeinde von Smyrna (das bedeutet Myrrhe) schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist: Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut — du bist aber reich (Offb 2, 8-9a)
Auf Patmos empfing Johannes Offenbarungen Jesu Christi. Diese hat er niedergeschrieben im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung. Wir haben den Anfang des Sendschreibens an die Gemeinde in Smyrna gelesen. Die Gemeinde in Smyrna ging durch schwierige Zeiten. Sie wurde verfolgt. Der Herr Jesus offenbart sich als der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist. Jesus Christus hat den Tod am Kreuz in aller Heftigkeit durchlebt und dabei die Sündenlast der ganzen Welt getragen. Er ist vertraut mit Drangsal und menschlicher Not. Er kennt das Verlassen sein, die Schmähungen, den Spott, Todesdrohungen und die Verfolgungen bis an das Kreuz. Der erhöhte Herr teilt dem Johannes mit, was die Gemeinde in Smyrna wissen sollte. Er ermutigt die Gemeinde, standhaft in Verfolgungen zu bleiben. Namen haben in der Bibel eine besondere Bedeutung. So ist es kein Zufall, dass diese verfolgte Gemeinde den Namen Smyrna = Myrrhe hat. Bei der Kreuzigung boten Soldaten den Gekreuzigten Wein an, der mit Myrrhe vermischt war. Myrrhe wirkt als Droge und betäubt die Sinne. So steht Myrrhe mit dem grausamen Tod am Kreuz in Verbindung.
Erinnern wir uns an die Geschenke, die dem verheißenen König und Retter der Welt im Stall zu Bethlehem gebracht wurden: Gold, Myrrhe und Weihrauch. Die Weisen brachten dem Messias auch Myrrhe. Er sollte leiden müssen und am Kreuz für die Sünden der Menschen sterben. Aber mit seinem Tod und seiner Auferstehung hat Jesus Christus dem Tod die endgültige Macht genommen. Ein Leben nach dem Tod in Gemeinschaft mit Gott ist möglich. In der bekannten Prophezeiung im Buch Jesaja lesen wir über den leidenden Messias (Jes53, 5-6): Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. Der Herr Jesus wusste, dass er gekreuzigt und am dritten Tag auferstehen wird. Er verheißt auch denen, die an ihn glauben, die ihm nachfolgen: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Christenverfolgung ist eine erschreckende Realität. 340 Millionen Christen werden jedes Jahr verfolgt. Wir dürfen nicht die Augen verschließen vor dieser Not! Die verfolgten Glaubensgeschwister brauchen Unter-stützung. Wie setze ich mich auf diesem Gebiet ein?
Wie kann ich verfolgten Glaubensgeschwistern helfen? Wertvolle Informationen dazu geben Organisationen wie HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche)
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Auf Patmos empfing Johannes Offenbarungen Jesu Christi. Diese hat er niedergeschrieben im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung. Wir haben den Anfang des Sendschreibens an die Gemeinde in Smyrna gelesen. Die Gemeinde in Smyrna ging durch schwierige Zeiten. Sie wurde verfolgt. Der Herr Jesus offenbart sich als der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist. Jesus Christus hat den Tod am Kreuz in aller Heftigkeit durchlebt und dabei die Sündenlast der ganzen Welt getragen. Er ist vertraut mit Drangsal und menschlicher Not. Er kennt das Verlassen sein, die Schmähungen, den Spott, Todesdrohungen und die Verfolgungen bis an das Kreuz. Der erhöhte Herr teilt dem Johannes mit, was die Gemeinde in Smyrna wissen sollte. Er ermutigt die Gemeinde, standhaft in Verfolgungen zu bleiben. Namen haben in der Bibel eine besondere Bedeutung. So ist es kein Zufall, dass diese verfolgte Gemeinde den Namen Smyrna = Myrrhe hat. Bei der Kreuzigung boten Soldaten den Gekreuzigten Wein an, der mit Myrrhe vermischt war. Myrrhe wirkt als Droge und betäubt die Sinne. So steht Myrrhe mit dem grausamen Tod am Kreuz in Verbindung.
Erinnern wir uns an die Geschenke, die dem verheißenen König und Retter der Welt im Stall zu Bethlehem gebracht wurden: Gold, Myrrhe und Weihrauch. Die Weisen brachten dem Messias auch Myrrhe. Er sollte leiden müssen und am Kreuz für die Sünden der Menschen sterben. Aber mit seinem Tod und seiner Auferstehung hat Jesus Christus dem Tod die endgültige Macht genommen. Ein Leben nach dem Tod in Gemeinschaft mit Gott ist möglich. In der bekannten Prophezeiung im Buch Jesaja lesen wir über den leidenden Messias (Jes53, 5-6): Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. Der Herr Jesus wusste, dass er gekreuzigt und am dritten Tag auferstehen wird. Er verheißt auch denen, die an ihn glauben, die ihm nachfolgen: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Christenverfolgung ist eine erschreckende Realität. 340 Millionen Christen werden jedes Jahr verfolgt. Wir dürfen nicht die Augen verschließen vor dieser Not! Die verfolgten Glaubensgeschwister brauchen Unter-stützung. Wie setze ich mich auf diesem Gebiet ein?
Wie kann ich verfolgten Glaubensgeschwistern helfen? Wertvolle Informationen dazu geben Organisationen wie HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche)
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