Weihrauch (לְבוֹנָה)
Boswellia spec.
Auf der Suche nach Weihrauch: Wohin brechen wir auf?
Unsere Reise führt uns über 2000 Kilometer südwestlich von Israel auf die Arabische Halbinsel. In der lebens-feindlichen Steinwüste im Osten, im Gebiet des heutigen Oman wachsen die Weihrauch-Bäume, von denen es mehrere Arten gibt.
Von welcher Pflanze kommt Weihrauch?
Weihrauch kommt von Bäumen aus der Gattung Boswellia. Boswellia-Arten haben eine skurrile Gestalt. Ihr Stamm ist schwammig bis holzig und an der Basis verdickt. Wie Papier schält sich die Rinde des Stamms, so dass gelbliche, papierartige Streifen abblättern. In der Wachstumszeit trägt der Baum, der hier in der Steinwüste wächst, glänzend grüne gefiederte Blätter.
Wie wurde Weihrauch gewonnen und verwendet?
Unter Weihrauch versteht man das kostbare Harz der Pflanze. Boswellia-Bäume scheiden das Harz natürlicher Weise aus. Um die Harzausbeute aber zu erhöhen, wird der Stamm angeritzt. Als Folge tritt das milchartige Weihrauchharz (hebr.: lebonah) tränen-förmig aus dem Stamm. An der Sonne trocknet das Harz schließlich am Stamm. Es erinnert wirklich an helle Tränen. Weihrauch hat eine desinfizierende und entzündungs-hemmende Wirkung. Erhitzt verströmt Weihrauchharz einen sehr starken balsamartigen Geruch.
Weihrauch und die Bibel
Im Namen Jesu beten
Im Heiligtum wurde heiliges Räucherwerk auf dem Räucheraltar verbrannt. Weihrauch war Bestandteil des Räucherwerks. Erinnern wir uns an den Aufbau des irdischen Heiligtums: Im Heiligen stand der Schaubrottisch, der Goldene Leuchter und vor dem Vorhang zum Allerheiligsten der Räucheraltar. Auf diesem Altar sollte Aaron morgen für morgen, wenn er die Lampen vom Goldenen Leuchter zurichtete und Abend für Abend räuchern. Die Zubereitung des Räucherwerks war hocheilig:
Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir wohlriechende Gewürze, Stakte und Räuchermuschel und Galban, wohlriechende Gewürze und reinen Weihrauch; zu gleichen Teilen sollen sie sein. Und mache Räucherwerk daraus (…) (2Mo 30, 34-35a)
Wenn der Hohepriester dieses wohlriechende Räucher-werk verbrannte, stieg ein lieblicher Geruch nach oben. Die Handlungen, die der Hohepriester im Heiligtum durchführt sind keine leeren Rituale. Sie tragen eine tiefe Bedeutung. Für was steht diese heilige Handlung? Was bedeutet es, wenn der Rauch vom wohlriechenden Räucherwerk auf dem Altar zum Himmel aufsteigt? Dieses eindrückliche Bild vom aufsteigenden, duftenden Wohlgeruch greift Paulus im Epheserbrief auf und bezieht dieses auf das Erlösungswerk Christi: Christus hat uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben als Darbringung und als Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch19. Es ist also kein Zufall, dass die drei Weisen aus dem Morgenland in der Krippe zu Bethlehem Jesus anbeteten und ihm neben Gold auch Weihrauch und Myrrhe schenkten. Mit dieser Handlung war schon die Bedeutung seiner Mission auf der Erde vorhergesagt: er ist der König der Könige. Ihm gebührt Gold und er ist der Retter der Welt: sein Opfer ist ein duftender Wohlgeruch. Jesu Opfer ist Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen. Eine aufopfernde Liebe, die aufsteigt zu Gott, dem Vater als duftender Wohlgeruch. Eine Liebe, die den Menschen ermöglicht, in Beziehung zu treten mit dem lebendigen Gott. Im Buch der Offenbarung am Anfang von Kapitel 8 wird uns ein Geschehen im himmlischen Heiligtum berichtet. Wir werden als Leser mitgenommen vor den Räucheraltar im Himmel: Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfass; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, damit er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Thron ist. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. (Offb 8, 3-4) Die Gebete der Heiligen im himmlischen Heiligtum steigen zusammen mit dem Rauch des Räucherwerks auf vor Gott. Lieber Leser, glaubst du an den Herrn Jesus Christus? Dann bist auch du ein Heiliger und Priester. Dann kannst auch du deine Gebete durch den Herrn Jesus Christus vor Gott wohlgefällig machen. Lass dein Gebet nicht allein aufsteigen. Erst durch den Herrn Jesus kommt dein Gebet mit dem Wohlgeruch seiner Person vor den Vater. Du trittst nicht in deinem Namen vor Gott, sondern im wunderbaren Namen seines Sohnes Jesus Chris
Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir wohlriechende Gewürze, Stakte und Räuchermuschel und Galban, wohlriechende Gewürze und reinen Weihrauch; zu gleichen Teilen sollen sie sein. Und mache Räucherwerk daraus (…) (2Mo 30, 34-35a)
Wenn der Hohepriester dieses wohlriechende Räucher-werk verbrannte, stieg ein lieblicher Geruch nach oben. Die Handlungen, die der Hohepriester im Heiligtum durchführt sind keine leeren Rituale. Sie tragen eine tiefe Bedeutung. Für was steht diese heilige Handlung? Was bedeutet es, wenn der Rauch vom wohlriechenden Räucherwerk auf dem Altar zum Himmel aufsteigt? Dieses eindrückliche Bild vom aufsteigenden, duftenden Wohlgeruch greift Paulus im Epheserbrief auf und bezieht dieses auf das Erlösungswerk Christi: Christus hat uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben als Darbringung und als Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch19. Es ist also kein Zufall, dass die drei Weisen aus dem Morgenland in der Krippe zu Bethlehem Jesus anbeteten und ihm neben Gold auch Weihrauch und Myrrhe schenkten. Mit dieser Handlung war schon die Bedeutung seiner Mission auf der Erde vorhergesagt: er ist der König der Könige. Ihm gebührt Gold und er ist der Retter der Welt: sein Opfer ist ein duftender Wohlgeruch. Jesu Opfer ist Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen. Eine aufopfernde Liebe, die aufsteigt zu Gott, dem Vater als duftender Wohlgeruch. Eine Liebe, die den Menschen ermöglicht, in Beziehung zu treten mit dem lebendigen Gott. Im Buch der Offenbarung am Anfang von Kapitel 8 wird uns ein Geschehen im himmlischen Heiligtum berichtet. Wir werden als Leser mitgenommen vor den Räucheraltar im Himmel: Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfass; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, damit er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Thron ist. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. (Offb 8, 3-4) Die Gebete der Heiligen im himmlischen Heiligtum steigen zusammen mit dem Rauch des Räucherwerks auf vor Gott. Lieber Leser, glaubst du an den Herrn Jesus Christus? Dann bist auch du ein Heiliger und Priester. Dann kannst auch du deine Gebete durch den Herrn Jesus Christus vor Gott wohlgefällig machen. Lass dein Gebet nicht allein aufsteigen. Erst durch den Herrn Jesus kommt dein Gebet mit dem Wohlgeruch seiner Person vor den Vater. Du trittst nicht in deinem Namen vor Gott, sondern im wunderbaren Namen seines Sohnes Jesus Chris