Weinstock (גֶּפֶן מָצוּי)
Vitis vinifera
Auf der Suche nach dem Weinstock.
Was ist unser Ziel?
Unser Ziel sind die Weinberge in den Bergen Judäas. Auch in den kargen Bergen im Süden Judäas bringt der Boden Weinreben hervor, an denen saftige Weintrauben hängen. Wie ist das möglich? Die Wurzel vom Weinstock kann bis zu 10 m tief in die Erde wachsen, um an das lebensnotwendige Wasser zu kommen. Am Weinstock wachsen die Reben, an denen sich die Früchte, die Trauben entwickeln.
Welche Verwendung findet der Weinstock?
Die Früchte, die Trauben werden auf verschiedene Weise verwendet: frisch oder getrocknet, als Traubenhonig, Traubensaft, als Wein oder Essig. Auch zur Wunddesinfektion findet Wein Verwendung.
Wie ist der Weg vom Weinstock zum Wein?
Der Weinstock muss sorgfältig gepflegt werden. Dies geschieht vor allem, indem der Weinbauer die Weinreben beschneidet. In biblischer Zeit wurde in flachen, gemauerten Becken gekeltert. Dort wurden die geernteten Trauben in der Regel mit den Füßen getreten. In einem Gärbecken sammelte sich der Traubensaft, der hier zu gären begann. Nach diesem ersten Gären wurde der Wein in Schläuche abgefüllt, wo sich der Gärprozess fortsetzte.
Der Weinstock und die Bibel
Das Gedächtnismahl
Eine der bekanntesten Stellen in der Bibel, wo uns das Getränk des Weinstocks begegnet ist das Mahl des Herrn, auch Abendmahl oder Brotbrechen genannt.
Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah geschlachtet werden musste. Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet hin und bereitet uns das Passah, auf dass wir es essen. Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?
Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommet, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folget ihm in das Haus, wo er hineingeht. Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah essen mag? Und jener wird euch einen großen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen; daselbst bereitet. Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tische, und die [zwölf] Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch. Denn ich sage euch, dass ich nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes komme. Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; dieses tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird. (Luk 22, 7-20)
Als sich die ersten Jünger versammelt haben, war das Brotbrechen neben der Lehre, der Gemeinschaft und den Gebeten ein fester Teil ihrer Treffen. Da schließt sich die Frage an: Für wen ist dieses Mahl des Herrn eigentlich bestimmt? Diejenigen, die ihr Leben dem Herrn Jesus anvertraut haben, die an ihn glauben, sind erkauft mit dem kostbaren Blut Jesu. Die Bibel spricht davon, dass sie Gottes Eigentum geworden sind. Wir sollen Brot und Wein miteinander teilen. Das Brotbrechen macht deutlich, dass alle, die an den Herrn Jesus glauben zu seinem Leib gehören. Das Brot soll uns daran erinnern, dass Jesu Leib stellvertretend für uns gebrochen wurde. Der Wein soll uns daran erinnern, dass der Herr am Kreuz von Golgatha sein Blut stellvertretend für uns vergossen hat. Das Brotbrechen erinnert uns daran, dass der Herr Jesus die Sünde der Welt getragen hat – meine und deine – und für uns gestorben ist. Durch seinen Tod und seine Auferstehung kann die zerbrochene Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt werden. Aber die Voraussetzung ist der Glaube! Nicht irgendein Glaube, denn jeder Mensch hat in irgendeiner Form einen Glauben. Es geht um den Glauben an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes. Beim Brotbrechen bezeugen die Jünger Jesu diese Gemeinschaft, die sie mit ihrem auferstandenen Herrn und Erlöser haben. Sie drücken beim Brotbrechen auch die Gemeinschaft untereinander aus
Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah geschlachtet werden musste. Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet hin und bereitet uns das Passah, auf dass wir es essen. Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?
Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommet, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folget ihm in das Haus, wo er hineingeht. Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah essen mag? Und jener wird euch einen großen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen; daselbst bereitet. Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tische, und die [zwölf] Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch. Denn ich sage euch, dass ich nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes komme. Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; dieses tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird. (Luk 22, 7-20)
Als sich die ersten Jünger versammelt haben, war das Brotbrechen neben der Lehre, der Gemeinschaft und den Gebeten ein fester Teil ihrer Treffen. Da schließt sich die Frage an: Für wen ist dieses Mahl des Herrn eigentlich bestimmt? Diejenigen, die ihr Leben dem Herrn Jesus anvertraut haben, die an ihn glauben, sind erkauft mit dem kostbaren Blut Jesu. Die Bibel spricht davon, dass sie Gottes Eigentum geworden sind. Wir sollen Brot und Wein miteinander teilen. Das Brotbrechen macht deutlich, dass alle, die an den Herrn Jesus glauben zu seinem Leib gehören. Das Brot soll uns daran erinnern, dass Jesu Leib stellvertretend für uns gebrochen wurde. Der Wein soll uns daran erinnern, dass der Herr am Kreuz von Golgatha sein Blut stellvertretend für uns vergossen hat. Das Brotbrechen erinnert uns daran, dass der Herr Jesus die Sünde der Welt getragen hat – meine und deine – und für uns gestorben ist. Durch seinen Tod und seine Auferstehung kann die zerbrochene Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt werden. Aber die Voraussetzung ist der Glaube! Nicht irgendein Glaube, denn jeder Mensch hat in irgendeiner Form einen Glauben. Es geht um den Glauben an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes. Beim Brotbrechen bezeugen die Jünger Jesu diese Gemeinschaft, die sie mit ihrem auferstandenen Herrn und Erlöser haben. Sie drücken beim Brotbrechen auch die Gemeinschaft untereinander aus