Olivenbaum (זַיִת מָצוּי)
Olea europaea
Auf der Suche nach Olivenbäumen an einem ganz besonderen Ort: Wohin führt uns unsere Reise?
Der Ölberg bei Jerusalem ist ein besonderer Ort: zur Zeit Jesu bedeckten Olivenhaine die Hänge des Ölberges. Sie haben diesem Berg ihren Namen gegeben. Der Berg steigt bis auf 818 m hinauf. Von dort haben wir eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt Jerusalem im Westen und im Osten auf die wüstenhaften Land-striche Judäas. Am Westhang liegt der Garten Gethsemane. Alte Ölbäume mit knorrigem Stamm und den silbrig glänzenden Blättern sind Zeugen einzigartiger Ereignisse der Weltgeschichte.
Wie ist eigentlich der Weg von den Oliven zum Öl? Zunächst wird der Boden unter den Bäumen mit Tüchern ausgelegt. Dann schlägt man mit langen Stangen die reifen Oliven von den Zweigen. Die Oliven fallen auf die Tücher, werden eingesammelt und kommen in die Ölpresse.
Die aramäischen Wörter Gath und Schamena meinen Ölkelter (= Gethsemane).
Welche Verwendungen findet der Olivenbaum? Olivenöl ist uns bekannt als wertvolles Lebensmittel, 1000 bekannte Inhaltsstoffe, als Pfege und Heilmitttel und als Brennstoff für Öllampen. Das Olivenöl, das von den Olivenbäumen am Ölberg stammt, hat noch eine weitere, eine außergewöhnliche Verwendung: Der Ölberg hat den Namen Har HaMishcha, was so viel bedeutet wie Berg der Salbung.
Vor 3000 Jahren wurde hier das Öl gewonnen, mit dem die Könige gesalbt wurden.
Der Olivenbaum und die Bibel
Jesu Auftrag für seine Nachfolger
Der Ölberg im Osten von Jerusalem hat seinen Namen wegen der vielen Olivenbäume, die auf ihm wachsen. Am Ölberg fanden wichtige Ereignisse statt. Immer wieder suchte der Herr Jesus seiner Gewohnheit nach dem Ölberg zum Beten auf. Die Endzeitrede (Ölberg-Rede) hielt der Herr Jesus auf dem Ölberg. Schließlich ging er in der Nacht vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngern zum Garten Gethsemane am Ölberg, um zu beten. Druck – Ölpresse, Blut geschwitzt. Der Herr Jesus starb am Kreuz an der Schädelstätte Golgatha auf der westlichen Seite Jerusalems, das war der Berg gegenüber vom Ölberg. In der Nähe der Schädelstätte wurde er begraben: sein Leichnam wurde in ein Felsengrab gelegt. Danach geschah das größte Ereignis der Weltgeschichte, das Wunder der Auferstehung. Der Herr Jesus erschien vielen Menschen nach seiner Auferstehung. Am Ölberg wurde der Herr vor seinen Jüngern emporgehoben in den Himmel und eine Wolke nahm ihn auf. Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel. Das ist die Botschaft der zwei Engel in weißen Gewändern, die am Ölberg auftauchten und zu den Jüngern redeten. Auch der Herr Jesus sprach am Ölberg noch mit seinen Jüngern. Er wusste: das sollten die letzten Worte vor seinen Jüngern sein, bevor er in den Himmel auffahren würde. Die letzten Worte, Abschiedsworte haben eine besondere Bedeutung. Die Abschiedsworte Jesu waren ein Auftrag. Aber der Herr Jesus hat nicht nur den Auftrag formuliert. Er hat nicht nur gesagt: hier ist euer Auftrag. Er hat ihnen zuerst gesagt, wie sie Kraft bekommen können und dann hat er ihnen ihren Auftrag gegeben!
(…) Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! (Apg 1,8)
Die Jünger Jesu werden Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf sie kommen wird. Am Pfingsttag hat sich diese Verheißung erfüllt. Wer sich zum Herrn Jesus bekehrt, der bekommt Leben von oben und der Heilige Geist zieht ein im Gläubigen. Der innewohnende Heilige Geist gibt dem Gläubigen Kraft für seinen Auftrag braucht. Was ist sein Auftrag? Die Jünger sollen Jesu Zeugen sein! Das griechische Wort dafür ist uns sehr vertraut. Im Griechischen steht hier martys für Zeugen. Das griechische Wort mit demselben Wortstamm für Zeugnis bedeutet martyria. Und tatsächlich hat das Zeugnis von Jesus für 11 von den 12 Aposteln den Tod bedeutet. Die Jünger sollen Jesu Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!
(…) Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! (Apg 1,8)
Die Jünger Jesu werden Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf sie kommen wird. Am Pfingsttag hat sich diese Verheißung erfüllt. Wer sich zum Herrn Jesus bekehrt, der bekommt Leben von oben und der Heilige Geist zieht ein im Gläubigen. Der innewohnende Heilige Geist gibt dem Gläubigen Kraft für seinen Auftrag braucht. Was ist sein Auftrag? Die Jünger sollen Jesu Zeugen sein! Das griechische Wort dafür ist uns sehr vertraut. Im Griechischen steht hier martys für Zeugen. Das griechische Wort mit demselben Wortstamm für Zeugnis bedeutet martyria. Und tatsächlich hat das Zeugnis von Jesus für 11 von den 12 Aposteln den Tod bedeutet. Die Jünger sollen Jesu Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!