Gras () (חָצִיר)
Auf der Suche nach dem Ort, an dem sich eine Volksmenge bei der wundersamen Brotvermehrung Jesu auf dem Gras lagerte.
Wohin brechen wir von Jerusalem auf?
Die Reise führt uns nach El-Araj an das Nord-Ost Ufer vom See Genezareth. Hier wird die historische Stadt Bethsaida vermutet. Dort in der Nähe hat Jesus das Wunder der Brotvermehrung gewirkt. Vom See steigt das Ufer an, bildet aber in der Nähe von Bethsaida immer wieder größere Ebenen, die mit Gras bewachsen sind. Hier könnten sich viele Menschen auf dem Gras niederlassen.
Welche Ereignisse, die in Bethsaida stattgefunden haben, werden uns in der Bibel berichtet?
Nach der Brotvermehrung heilt der Herr dort einen Blinden. Über Philippus wird berichtet, dass er aus Bethsaida kommt. Über diesen Philippus schreibt der Evangelist Johannes, dass Griechen mit der Bitte zu ihm kamen, sie wollen Jesus sehen.
Welche denkwürdige Aussage macht Jesus über Bethsaida?
Er sagt: Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wunderwerke geschehen wären, die unter euch geschehen sind, längst hätten sie, in Sack und Asche sitzend, Buße getan. (Lk 10,13)
Das Gras und die Bibel
Die wunderbare Brotvermehrung
Da sprach einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus zu ihm: Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele? Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich setzen! Es war nämlich viel Gras an dem Ort. Da setzten sich die Männer; es waren etwa 5000. (Joh6, 9-10)
Der Herr Jesus war über den See von Galiläa nach Bethsaida gefahren. Er ging an einen einsamen Ort. Aber er blieb nicht lange allein. Eine Menschenmenge folgte ihm. Es wurde Abend und die Menschen hatten nichts zu essen. Sie waren hungrig. Nur 5 Brote und 2 Fische konnten seine Jünger auftreiben. Der Herr Jesus ließ nun die vielen Menschen auf das Gras setzen. Ja, die Menschen waren hungrig geworden. Aber ein anderer Hunger, ihr Hunger nach den Worten Jesu, wie er über das Reich Gottes sprach hatte sie so lange bei ihm ausharren lassen. Wenn wir hier im Norden vom See von Galiläa unterwegs sind und auf eine Grasfläche in der hügeligen Gegend stoßen, dann wird die Szene vor unseren Augen lebendig: hungrige, auch geistlich hungrige Menschen waren vor dem Herrn Jesus versammelt. Was werden die Menschen gedacht haben? Was werden Jesu Jünger gedacht haben, was nun passieren würde? Es war doch unmöglich, so viele hungrige Menschen satt zu bekommen! Der Herr Jesus nahm die 5 Brote und die 2 Fische, blickte auf zum Himmel und segnete sie.
Dann brach er die Brote und gab sie den Jüngern.
Sie verteilten sie an die Menschenmenge und alle wurden satt. Der Herr Jesus hat ein Wunder gewirkt.
In welcher Autorität hat er das Wunder gewirkt?
Der Herr Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er ist ganz Gott, aber auch ganz Mensch. So wie er mit beiden Beinen auf dem Gras stand und zum Himmel blickte war er ganz Mensch auf dieser Erde, aber auch ganz Gott. Er selbst ist vom Himmel auf die Erde gekommen. Er ist das Brot Gottes, das aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.
Jesus Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten. (Joh 6, 35)
Der Herr Jesus ist derjenige, der Hunger und Durst löschen kann. Warum hat der Herr Jesus seine Jünger bei dem Wunder miteinbezogen? Warum hat er die 5 Brote und 2 Fische von ihnen genommen und auf wunderbare Weise vermehrt?
Der Herr hat seinen Jüngern mit dieser Handlung einen Auftrag gegeben. Mit dem, was sie haben, kann der Herr Großes machen. Er kann sie so segnen, dass sie auch zum Segen für andere werden – auch in geistlicher Hinsicht: Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben! (Joh 6, 27a)
So wie die Jünger die Brote verteilt haben, so dass alle satt wurden, so sollen sie mit den Menschen auch das Evangelium teilen!
Der Herr Jesus war über den See von Galiläa nach Bethsaida gefahren. Er ging an einen einsamen Ort. Aber er blieb nicht lange allein. Eine Menschenmenge folgte ihm. Es wurde Abend und die Menschen hatten nichts zu essen. Sie waren hungrig. Nur 5 Brote und 2 Fische konnten seine Jünger auftreiben. Der Herr Jesus ließ nun die vielen Menschen auf das Gras setzen. Ja, die Menschen waren hungrig geworden. Aber ein anderer Hunger, ihr Hunger nach den Worten Jesu, wie er über das Reich Gottes sprach hatte sie so lange bei ihm ausharren lassen. Wenn wir hier im Norden vom See von Galiläa unterwegs sind und auf eine Grasfläche in der hügeligen Gegend stoßen, dann wird die Szene vor unseren Augen lebendig: hungrige, auch geistlich hungrige Menschen waren vor dem Herrn Jesus versammelt. Was werden die Menschen gedacht haben? Was werden Jesu Jünger gedacht haben, was nun passieren würde? Es war doch unmöglich, so viele hungrige Menschen satt zu bekommen! Der Herr Jesus nahm die 5 Brote und die 2 Fische, blickte auf zum Himmel und segnete sie.
Dann brach er die Brote und gab sie den Jüngern.
Sie verteilten sie an die Menschenmenge und alle wurden satt. Der Herr Jesus hat ein Wunder gewirkt.
In welcher Autorität hat er das Wunder gewirkt?
Der Herr Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er ist ganz Gott, aber auch ganz Mensch. So wie er mit beiden Beinen auf dem Gras stand und zum Himmel blickte war er ganz Mensch auf dieser Erde, aber auch ganz Gott. Er selbst ist vom Himmel auf die Erde gekommen. Er ist das Brot Gottes, das aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.
Jesus Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten. (Joh 6, 35)
Der Herr Jesus ist derjenige, der Hunger und Durst löschen kann. Warum hat der Herr Jesus seine Jünger bei dem Wunder miteinbezogen? Warum hat er die 5 Brote und 2 Fische von ihnen genommen und auf wunderbare Weise vermehrt?
Der Herr hat seinen Jüngern mit dieser Handlung einen Auftrag gegeben. Mit dem, was sie haben, kann der Herr Großes machen. Er kann sie so segnen, dass sie auch zum Segen für andere werden – auch in geistlicher Hinsicht: Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben! (Joh 6, 27a)
So wie die Jünger die Brote verteilt haben, so dass alle satt wurden, so sollen sie mit den Menschen auch das Evangelium teilen!