Weide (עֲרָבָה)
Salix spec.
Auf der Suche nach der Weide: Wo werden wir die Weide finden?
Wir werden fündig am oberen Jordantal. Der Jordan fließt von der Hule-Ebene durch eine Talsenke hin zum See Genezareth. Am Jordanufer im oberen Jordantal dominieren Weidenwälder. Hier ist das Wasser noch süß. An den Jordanufern südlich vom See Genezareth wird das Wasser immer salziger. Dort finden wir die salztoleranteren Pappeln und Tamarisken.
Welche Eigenschaften haben Weiden?
Weiden sind sehr regenerationsfähig. Fällt eine Weide um, zum Beispiel, wenn die Bäume bei einem Sturm entwurzelt werden, können auch aus Ästen schnell wieder Wurzeln in den Boden treiben und Triebe in die Höhe wachsen.
Wie finden Weiden Verwendung?
Die biegsamen Weidenzweige werden noch heute zum Flechten verwendet. Weidenkörbe sind immer noch recht verbreitet. Die Weidenrinde enthält Wirkstoffe, die chemisch sehr nahe mit dem bekannten Aspirin verwandt sind. Zum Feststrauß (genannt: lulav) beim jüdischen Laubhüttenfest gehören neben einem Bach-weidenzweig, ein Palmblatt, ein Myrtenzweig und die Etrog, eine Zirtrusfrucht, die die kultivierten Früchte repräsentiert.
Die Weide und die Bibel
Wollen Sie/willst du Gottes Willen tun?
Der HERR sprach zu Mose:
Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem HERRN. (…)
Und ihr sollt euch am ersten Tag Frucht von schönen Bäumen nehmen, Palmzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachweiden, und sollt euch vor dem HERRN, eurem Gott, freuen sieben Tage. (…)
alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, damit eure Geschlechter wissen, dass ich die Kinder Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin der HERR, euer Gott. – (aus 3Mo 23)
Das Laubhüttenfest (hebr.: sukkot) soll die Israeliten an Gottes Treue und Fürsorge nach dem Auszug aus Ägypten auf der Wüstenwanderung erinnern. Während der sieben Tage des Festes wohnten die Israeliten in Laubhütten.
Im Johannes-Evangelium im Kapitel 7 wird berichtet, wie der Herr Jesus am Laubhüttenfest im Vorhof des Tempels lehrte. Das löste Verwunderung bei den Juden aus. Die Frage nach seiner Autorität kam auf: „Woher kennt dieser die Schriften? Er hat doch nicht studiert!“ fragten sich die religiösen Menschen.
Der Herr Jesus sprach dabei von folgender Verheißung, die für jeden Menschen wirksam werden kann, der aufrichtig auf der Suche nach der Wahrheit ist:
„Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen (d.h. den Willen Gottes, Anm.) tun will, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist, oder, ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.“
Also die Verheißung ist: wer aufrichtig den Willen Gottes sucht und tun will, der wird erkennen, dass die Lehre Jesu direkt von Gott kommt. Die Frage nach der Autorität Jesu ist in der Tat entscheidend. Immer wieder lehrte der Herr und die Menschen waren betroffen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht. Außerdem haben Zeichen und Wunder Jesu Lehre begleitet und seine Autorität bestätigt. So sagt der Herr Jesus, bevor er einen Gelähmten heilt: Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben — sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim! (Luk 5,24) Schließlich hat Jesu Auferstehung seine Autorität endgültig bestätigt.
Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem HERRN. (…)
Und ihr sollt euch am ersten Tag Frucht von schönen Bäumen nehmen, Palmzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachweiden, und sollt euch vor dem HERRN, eurem Gott, freuen sieben Tage. (…)
alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, damit eure Geschlechter wissen, dass ich die Kinder Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin der HERR, euer Gott. – (aus 3Mo 23)
Das Laubhüttenfest (hebr.: sukkot) soll die Israeliten an Gottes Treue und Fürsorge nach dem Auszug aus Ägypten auf der Wüstenwanderung erinnern. Während der sieben Tage des Festes wohnten die Israeliten in Laubhütten.
Im Johannes-Evangelium im Kapitel 7 wird berichtet, wie der Herr Jesus am Laubhüttenfest im Vorhof des Tempels lehrte. Das löste Verwunderung bei den Juden aus. Die Frage nach seiner Autorität kam auf: „Woher kennt dieser die Schriften? Er hat doch nicht studiert!“ fragten sich die religiösen Menschen.
Der Herr Jesus sprach dabei von folgender Verheißung, die für jeden Menschen wirksam werden kann, der aufrichtig auf der Suche nach der Wahrheit ist:
„Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen (d.h. den Willen Gottes, Anm.) tun will, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist, oder, ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.“
Also die Verheißung ist: wer aufrichtig den Willen Gottes sucht und tun will, der wird erkennen, dass die Lehre Jesu direkt von Gott kommt. Die Frage nach der Autorität Jesu ist in der Tat entscheidend. Immer wieder lehrte der Herr und die Menschen waren betroffen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht. Außerdem haben Zeichen und Wunder Jesu Lehre begleitet und seine Autorität bestätigt. So sagt der Herr Jesus, bevor er einen Gelähmten heilt: Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben — sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim! (Luk 5,24) Schließlich hat Jesu Auferstehung seine Autorität endgültig bestätigt.