Zeder (אֶרֶז הַלְּבָנוֹן)
Cedrus libani
Auf der Suche nach der Zeder: Wohin geht die Reise?
Unsere Reise führt uns in den Norden in die Gebirgsregion Vorder-asiens in den Libanon. Auf über 1500 m Höhe fällt hier im Winter Schnee. Hier hat die Libanon- Zeder ihre Heimat. Von dort aus wurde das geschätzte Zedernholz bis nach Jerusalem transportiert. Der König Hiram von Tyrus stellte das Holz dem König Salomo gerne zur Verfügung: und Hiram sandte zu Salomo und ließ ihm sagen:
Ich habe [die Botschaft] gehört, die du mir gesandt hast; ich will nach all deinem Begehren handeln betreffs des Zedern- und Zypressenholzes. Meine Knechte sollen [die Stämme] vom Libanon an das Meer hinabbringen; darauf will ich sie als Flöße auf dem Meer bis an den Ort bringen, den du mir angeben wirst, und ich will sie wieder zerlegen lasen, und du sollst sie holen lassen. Aber du sollst auch mein Begehren erfüllen und mir geben, was mein Haus an Speise braucht! (1Kön 5,22-23)
Ich habe [die Botschaft] gehört, die du mir gesandt hast; ich will nach all deinem Begehren handeln betreffs des Zedern- und Zypressenholzes. Meine Knechte sollen [die Stämme] vom Libanon an das Meer hinabbringen; darauf will ich sie als Flöße auf dem Meer bis an den Ort bringen, den du mir angeben wirst, und ich will sie wieder zerlegen lasen, und du sollst sie holen lassen. Aber du sollst auch mein Begehren erfüllen und mir geben, was mein Haus an Speise braucht! (1Kön 5,22-23)
Wie lässt sich die Libanon- Zeder beschreiben?
Die Libanon-Zeder ist ein mächtiger Nadelbaum und kann mehr als 1000 Jahre alt und 40 Meter hoch werden. Alte Zedern sind an ihrem ausladenden Wuchs unverkennbar.
Welche Verwendung haben Zedern?
Zedern haben ein sehr widerstandsfähiges Holz, das einen aromatisch-würzigen Geruch verströmt.
Die Zeder und die Bibel
tragfähiger Glauben
Im Psalm 92 wird der Gerechte verglichen mit einer Palme und einer Zeder – diesem mächtigen Baum, der mit seinem kräftigen Stamm unerschütterlich wirkt.
Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. Die gepflanzt sind im Haus des HERRN, sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsren Gottes; noch im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch, um zu verkünden, dass der HERR gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm. (Ps 92, 13-16)
Am Ende des Psalms lesen wir das Bekenntnis: Er (der HERR) ist mein Fels. An mehreren Stellen in den Psalmen wird Gott mit einem Felsen verglichen. Der Felsen ist hart, bietet Zuflucht und vor allem einen festen Untergrund, auf dem wir stehen können. Im Schlamm würde ich versinken. Sind aber meine Füße auf dem Felsen, dann stehe ich sicher und kann nicht mehr versinken und untergehen. Diese Bedeutung hat auch ein tragfähiger Glaube: Der Glaube aber ist eine Verwirklichung (griech.: hypostasis, d.h. auch der Untergrund, die Substanz) dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. (Heb 11,1) Wir können also auch formulieren: der Glaube ist der Untergrund, die Substanz von dem, was man hofft. Entscheidend beim Glauben ist also, an was ich glaube. Ist das, an was ich glaube tragfähig? Ein Felsen ist tragfähig! Und genauso tragfähig ist der Glauben an den Gott so wie er sich uns in der Bibel offenbart hat. Gott, der HERR ist die Quelle der Gerechtigkeit: der Herr ist gerecht. Der Herr ist mein Fels und kein Unrecht ist in ihm. So wird das Bekenntnis eines Gerechten lauten. In den letzten Tagen hat Gott zu den Menschen geredet durch seinen Sohn Jesus Christus, aber dieser Jesus Christus war schon im Alten Bund vorgeschattet: so steht zum Beispiel im Zusammenhang mit der Wüstenwanderung Israels im 1. Korintherbrief: denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus: Jesus ist der Christus, der Messias! Das verkündet auch der Prophet Simeon bei der Geburt Jesu. Über diesen Simeon wird uns berichtet: dieser Mensch war gerecht. Dieser Simeon war gerecht vor Gott, weil er sein Vertrauen auf den Gerechten gesetzt hat. Das tat auch Simon Petrus.
Nach der wundersamen Brotvermehrung fragte Jesus seine Jünger, für wen sie ihn hielten. Jesus von Nazareth ist ein Prophet, so dachten viele Menschen. Das stimmte zwar, aber er war weit mehr als nur ein Prophet. Auf die Frage des Herrn antwortete Simon Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus; und auf diesen Felsen (d.h. sein Bekenntnis, dass Jesus der Sohn Gottes ist, Anm.) werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen. (Mt 16, 16-18)
Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. Die gepflanzt sind im Haus des HERRN, sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsren Gottes; noch im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch, um zu verkünden, dass der HERR gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm. (Ps 92, 13-16)
Am Ende des Psalms lesen wir das Bekenntnis: Er (der HERR) ist mein Fels. An mehreren Stellen in den Psalmen wird Gott mit einem Felsen verglichen. Der Felsen ist hart, bietet Zuflucht und vor allem einen festen Untergrund, auf dem wir stehen können. Im Schlamm würde ich versinken. Sind aber meine Füße auf dem Felsen, dann stehe ich sicher und kann nicht mehr versinken und untergehen. Diese Bedeutung hat auch ein tragfähiger Glaube: Der Glaube aber ist eine Verwirklichung (griech.: hypostasis, d.h. auch der Untergrund, die Substanz) dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. (Heb 11,1) Wir können also auch formulieren: der Glaube ist der Untergrund, die Substanz von dem, was man hofft. Entscheidend beim Glauben ist also, an was ich glaube. Ist das, an was ich glaube tragfähig? Ein Felsen ist tragfähig! Und genauso tragfähig ist der Glauben an den Gott so wie er sich uns in der Bibel offenbart hat. Gott, der HERR ist die Quelle der Gerechtigkeit: der Herr ist gerecht. Der Herr ist mein Fels und kein Unrecht ist in ihm. So wird das Bekenntnis eines Gerechten lauten. In den letzten Tagen hat Gott zu den Menschen geredet durch seinen Sohn Jesus Christus, aber dieser Jesus Christus war schon im Alten Bund vorgeschattet: so steht zum Beispiel im Zusammenhang mit der Wüstenwanderung Israels im 1. Korintherbrief: denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus: Jesus ist der Christus, der Messias! Das verkündet auch der Prophet Simeon bei der Geburt Jesu. Über diesen Simeon wird uns berichtet: dieser Mensch war gerecht. Dieser Simeon war gerecht vor Gott, weil er sein Vertrauen auf den Gerechten gesetzt hat. Das tat auch Simon Petrus.
Nach der wundersamen Brotvermehrung fragte Jesus seine Jünger, für wen sie ihn hielten. Jesus von Nazareth ist ein Prophet, so dachten viele Menschen. Das stimmte zwar, aber er war weit mehr als nur ein Prophet. Auf die Frage des Herrn antwortete Simon Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus; und auf diesen Felsen (d.h. sein Bekenntnis, dass Jesus der Sohn Gottes ist, Anm.) werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen. (Mt 16, 16-18)