Johannisbrotbaum (חָרוּב מָצוּי)
Ceratonia siliqua
Wie erkenne ich den Johannisbrotbaum?
Auffällig beim mittelgroßen Johannisbrotbaum sind die Blätter. Sie sind groß, glänzend, paarig gefiedert und immergrün. Im Herbst erscheinen am verholzten Trieb die Blüten. Im darauffolgenden Jahr erst entwickeln sich dann die Schoten. Der Baum kommt auch in trockenen Gegenden gut zurecht. Erstaunlicherweise sind alle Samenkerne gleich groß und gleich schwer, nämlich 0.18g; Das Karat entspricht genau dem Gewicht eines Samens.
Woher hat der Johannisbrotbaum seinen Namen?
Die Bäume sollen Früchte im Übermaß bilden, so dass sie an Tiere verfüttert wurden. Viele halten es für wahrscheinlich, dass Johannes, der Täufer in der Wüste auch von den Früchten dieses Baumes gegessen haben könnte. Daher wurde der Baum nach Johannes, diesem Prediger in der Wüste benannt.
Der Johannisbrotbaum und die Bibel
Der barmherzige Gott
Schoten als Futter – das begegnet uns beim Gleichnis, das der Herr Jesus so einleitet: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater! Und er teilte ihnen das Gut. So lesen wir es im Lukas-Evangelium im Kapitel 15. Der jüngere Sohn reiste in ein fremdes Land und gab sein ganzes Vermögen in einem ausschweifenden Leben aus. Schließlich litt er Mangel und musste Schweine hüten, um zu überleben. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen; Förmlich im Schlamm stehend, war er ganz unten angekommen. Aber in seiner Not gingen ihm die Augen auf und er erkannte sich selbst: Er fasst den Entschluss, zu seinem Vater zu gehen und ihm zu sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! Als er aber zu seinem Vater ging, fiel dieser ihm herzlich um den Hals und küsste ihn. Der jüngere Sohn war nun richtig nachhause gekommen in die Gemeinschaft des Vaters.
Wie sieht es mit dem älteren Sohn aus?
Aber sein älterer Sohn war auf dem Feld; und als er heimkam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz. Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei. Der sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat! Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. (Luk 15, 25.28)
Wir können den älteren Sohn den religiösen Sohn nennen. Sein Verhalten wirkt selbstgerecht. Er hat die Gnade des Vaters noch nicht verstanden. Die Gegenüberstellung der zwei Söhne erinnert an das Gleichnis Jesu vom Zöllner und dem Pharisäer: Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Luk 18, 9-14)
Wie sieht es mit dem älteren Sohn aus?
Aber sein älterer Sohn war auf dem Feld; und als er heimkam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz. Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei. Der sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat! Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. (Luk 15, 25.28)
Wir können den älteren Sohn den religiösen Sohn nennen. Sein Verhalten wirkt selbstgerecht. Er hat die Gnade des Vaters noch nicht verstanden. Die Gegenüberstellung der zwei Söhne erinnert an das Gleichnis Jesu vom Zöllner und dem Pharisäer: Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Luk 18, 9-14)